Gemeinde Wilnsdorf
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Aktuelle Nachrichten
"Bürger helfen sparen"
20.05.2010
zuletzt aktualisiert am 19.08.2010
Um die Folgen der finanziellen Notlage der Gemeinde Wilnsdorf abzumildern, kommt auf Politik und Verwaltung die schwierige Aufgabe zu, darüber zu entscheiden, an welcher Stelle im gemeindlichen Haushalt Einsparungen vorgenommen werden. Diese Diskussion soll auf Wunsch der Bürgermeisterin und des Rates unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger geführt werden.
Die Wirtschaftskrise ist auch in Wilnsdorf angekommen. Die Einnahmen aus der Gewerbesteuer und dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bleiben deutlich hinter den Erwartungen zurück. Dem gegenüber stehen steigende Ausgaben - insbesondere für Sozialleistungen und zur Erhaltung der gemeindlichen Infrastruktur. Allein im Jahr 2009 überstiegen die Aufwendungen die Erträge um rund 7,1 Millionen Euro, wie im Nachtragshaushalt dargestellt. In 2010 wird das Defizit nach derzeitiger Sachlage bei rund 8,5 Millionen Euro liegen. Die Gemeinde Wilnsdorf befindet sich im sogenannten "Nothaushalt". Die zur Deckung der Fehlbeträge dienende Ausgleichsrücklage wurde im Haushaltsjahr 2009 vollständig aufgebraucht. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, würde auch die allgemeine Rücklage, d.h. das Eigenkapital im engeren Sinne, in spätestens fünf Jahren aufgebraucht sein. Dann wäre die Gemeinde Wilnsdorf überschuldet.
Daher muss geprüft werden, welche Leistungen in welchem Umfang aufrechterhalten werden können – und wo eingespart werden muss. Hierbei können die Bürgerinnen und Bürger mitwirken.
Senden Sie Ihre Sparvorschläge
- per Mail an E-Mail anzeigen
- per Fax an die Nr. 02739-802139 oder
- per Post an die Gemeinde Wilnsdorf, Stichwort "Bürger helfen sparen", Marktplatz 1, 57234 Wilnsdorf.
Sofern Sie nicht wünschen, dass Ihr Name im Zusammenhang mit dem Sparvorschlag veröffentlicht wird, teilen Sie dies bitte mit. Dann wird Ihr Beitrag ohne Namensnennung publiziert.
Bitte haben Sie aber Verständnis dafür, dass Beiträge von anonymen Absendern und unsachgemäße Äußerungen nicht veröffentlicht werden.
Die Vorschläge werden zeitnah auf www.wilnsdorf.de zu lesen sein und für die kommenden Haushaltsberatungen gesammelt.
Sobald die Fachausschüsse und der Gemeinderat über den Haushalt der Gemeinde Wilnsdorf beraten, werden Ihre Vorschläge thematisch gebündelt in die politische Diskussion einfließen. Damit können Sie dazu beitragen, den Wilnsdorfer Haushalt zu konsolidieren.
Die eingereichten Sparvorschläge
Sparvorschlag von Karl Bohn (19.08.2010):
- Die Hundesteuer muss konsequent eingetrieben werden. Viele Hundebesitzer melden ihre Tiere nicht an, da sie der Meinung sind, dass z.B. kleinwüchsige Rassen nicht besteuert werden. Hier ist vielleicht auch eine Bürgerinformation notwendig.
- PKW-Stellplätze auf öffentlichen Flächen (vor allem Straßen) sollten nur noch kostenpflichtig vermietet werden.
- Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung sollten verstärkt geahndet werden, vor allem das Parken entgegen der Fahrtrichtung.
- Die Geburtstagsgeschenke für Senioren könnten eingeschränkt oder abgeschafft werden.
Sparvorschlag von Eckhard Bernshausen (17.08.2010):
Der im letzten Jahr umgestaltete Verkehrskreisel am Ortseingang (B 54) bietet Ihnen die Möglichkeit, Bearbeitungszeit und Geld einzusparen. Nachdem die ursprüngliche, leicht gewölbte, ganz nette Einfassung und Bepflanzung leider vollständig beseitigt wurde, sieht man jetzt nur noch eine grüne Randbepflanzung und nach der Wachstumsphase vielleicht ein paar Blumen am Rand leuchten. Von der eigentlichen unterschiedlichen Innenbepflanzung sieht weder der Autofahrer noch ein Fußgänger etwas. Man kann es nur erahnen. Es bleibt zu vermuten, dass die Bepflanzung ausschließlich für den Rettungshubschrauber aus der Luft ein Gesamtbild darstellt.
Die Bepflanzung mit Blumen in der Mitte können Sie sich sparen. Schotter würde auch genügen und das äußere Bild nicht verändern. Der Kreisel an der Autobahnauffahrt ist doch auch gelungen und im Übrigen gibt es viele schöne Beispiele von solchen Anlagen zu bewunder. So aber entlasten Sie besser Ihren Haushalt mit den jährlichen Kosten.
Sparvorschlag von Anette Freudenberg (17.08.2010):
Mir ist aufgefallen, dass trotz „Hundeanleingebot“ des Landes NRW und der Gemeinden hinter unseren Grundstücken in Wilnsdorf-Obersdorf (Neubaugebiet) die Hunde fast nie angeleint sind und die Wiesen und Wanderweg und auch den Wald voll koten (...) Hier finde ich, dass sich besonders an sonnigen Nachmittagen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeinde Wilnsdorf doch mal die Wege und Wiesen hinter den Häusern, Hühnerholz in Wilnsdorf ansehen sollten und die Leinenfaulheit kontrollieren sollten, vielleicht bringt das den ein oder anderen Euro in die Kassen.
Sparvorschlag von Thorsten Hartmann (17.08.2010):
Man könnte einen Parkplatz für Wohnmobile anlegen (möglichst mit Energieladestation), dadurch Einnahmen machen und touristisch die Region intressanter machen, in der Nähe der Autobahnausfahrten wäre dies bestimmt ein Magnet.
Sparvorschlag von Irmgard Kreuz (17.08.2010):
Ich möchte vorschlagen, die jährlichen Seniorennachmittage nicht mehr zu veranstalten. Ich habe mit vielen Leuten (alle über 70 Jahre!) gesprochen, die die gleiche Meinung vertreten. Ich selbst bin 72 Jahre alt und habe selbst eine Einladung erhalten. Ich denke, dass viele ältere Menschen Verständnis für diese Sparmaßnahme haben!
Sparvorschlag von... (16.08.2010):
Als Bürger der Gemeinde Wilnsdorf haben wir festgestellt, dass die Zunahme von parkenden Autos auf öffentlichen Straßen in den letzen Jahren sprunghaft angestiegen ist. Viele Haushalte verfügen heute über 2-3 Autos, meistens aber nur über eine Abstellmöglichkeit auf eigenem Besitz. Somit parken die übrigen Autos auf öffentlichen Straßen und damit auf Gemeinde-Eigentum, ohne dafür einen Beitrag zu entrichten (Stellplätze kosten nun mal Geld!). Unser Vorschlag für eine neue Einnahmemöglichkeit der Gemeinde Wilnsdorf wäre daher die Einführung des Anwohner-Parkens mit entsprechenden Parkausweisen, die bei der Gemeinde-Verwaltung erworben werden müssen. Viele Kommunen und Städte praktizieren dies schon seit vielen Jahren.
Zwischenstand vom 11.08.2010:
Rund zwanzig Sparvorschläge sind inzwischen im Rathaus eingegangen. Zurzeit werden die Anregungen von der Verwaltung auf ihre Machbarkeit hin überprüft. Die entsprechend kommentierten Sparvorschläge werden den Rats- und Ausschussmitgliedern gemeinsam mit dem Haushaltsentwurf 2011 zur Verfügung gestellt, dieser soll im Oktober in den Gemeinderat eingebracht werden.
Selbstverständlich können weiterhin Sparvorschläge an die Verwaltung geschickt werden.
Sparvorschlag von Daniel Scheid (26.07.2010):
Ich hätte den Vorschlag von mehr Vermietung der Sporthallen in Winter!
Wie ich weiß, gibt es einige Mannschaften im Outdoorsport (vor allem 2 bzw. 3 Mannschaften im Fußball), denen im Winter von ihrem Verein kein Hallenplatz mehr angeboten werden kann und sie somit komplett pausieren müssen oder sich privat Indoorsoccerhallen oder ähnliches mieten müssen, während in anderen Dörfern Hallen teilweise abends ungenutzt stehen.
Sparvorschlag von Jürgen Sting (28.06.2010):
Nicht nur sparen kann man, auch Einnahmen erwirtschaften. Mir fielen einige Dinge ein, die ich in der Schweiz bezahlen darf, die in Wilnsdorf aber gratis sind. Der erste und wichtigste Ansatzpunkt ist die Bewirtschaftung von Gemeindevermögen.
1.) Parkraumbewirtschaftung / Ruhender Verkehr
Dieser Bereich weist eine Unterdeckung auf, gleichzeitig drängt sich hier die Erzielung neuer Erträge auf. Beginnen sollte man mit der Einrichtung von Parkfeldern auf den Strassen und zwar dort, wo schon heute geparkt wird. Flächendeckend die gemeindeeigene Parkplätze, egal ob Schule, Friedhof, Einkaufszentrum, die Parkplätze am Rathaus oder die P+R Plätze am Bahnhof oder bei der Autobahn. Flächendeckend alle "Parkplätze" entlang der Strassen, hier sollten entsprechend "verkehrssichere" Parkfelder eingezeichnet werden, z.B. kein wildes Parken mehr direkt vor Schulen oder Kindergärten. All diese Parkflächen sind fortan nur noch mit Parkscheibe maximal 6 Stunden kostenfrei, rund um die Uhr, 7 Tage die Woche.
Wer länger parken möchte kann bei der Gemeinde 10er-Blocks mit Parkkarten erwerben, dort trägt man Datum und Uhrzeit ein und die Karte ist dann 24 Stunden gültig. Anlieger, die Abstandzahlungen für Parkplätze geleistet haben können eine Jahresparkkarte für 200 € erwerben, alle weiteren Parkkarten kosten 300 €/Jahr. Die vergünstigten Karten sind fahrzeuggebunden, damit nicht wilder Handel mit vergünstigten Karten läuft. Einen 10er Block gibt es jährlich für jeden Haushalt gratis, der Block gilt jeweils 24 Monate. Jeder weitere 10er Block kostet 25 €, eine Monatsparkkarte ebenfalls 25 €. Die Parkkarten gelten Gemeindeweit, wer also vormittags in Wilnsdorf einkauft und nachmittags beim Friedhof Niederdielfen parkt, kann die gleiche Karte nutzen.
Parkautomaten spart man sich, stattdessen gibt es für Auswärtige mit Handy die Möglichkeit die eigene Autonummer per Premium-SMS (3 €) an eine definierte Kurzwahl zu schicken - wie wär's mit der 57234 und kann ab diesem Zeitpunkt für 24 Stunden im Gemeindegebiet parken. Die Ordnungsamtsmitarbeiter brauchen dann halt eben auch nur ein Smartphone auf dem rasch abgefragt werden kann ob die entsprechende Autonummer gezahlt hat.
Grobe Rechnung... 1000 Parkkarten à im Schnitt 250 € = 250.000 €
2.) Lichtbewirtschaftung
Auch hier kann man nachmachen, was andere Gemeinden bereits vorgemacht haben.
Ab 00.30 gehen die Lichter bis 6.00 aus. Möchte man vor die Tür, so sendet man eine SMS - kleiner Aufkleber mit selbstleuchtender Nummer und entsprechendem Code könnte an jede 2. oder 3. Strassenlampe - und kann für einen definierten Preis die Lampe einschalten, wahlweise für 15 Minuten, 30 Minuten oder 60, 120, 180, 240, 270 Minuten. Wenn also jemand in der ganzen Nacht Licht haben möchte, sendet man halt die entsprechende SMS und der Strassenzug ist erleuchtet - z.B. für ein Strassenfest.
Spart nicht nur Strom, sondern vermeidet auch Lichtverschmutzung in der Nacht.
Lichtverschmutzung kenne ich aus Zürich zur Genüge und geniesse die Dunkelheit an manchem Fleck im Siegerland bei Nacht. Einrecher kann man ja immer noch mit sporadischer zufälliger Erleuchtung einiger Strassen abschrecken.
3.) Gemeindeeigene Räumlichkeiten
So schön Einrichtungen wie Dorfgemeinschaftshäuser und ähnliches sind, so schade ist es, dass die Gemeinde sie sehr preiswert feil bietet.
Das dadurch schon manche Kneipe schliessen musste, liegt auf der Hand, also bitte marktgerechte Preise und lieber den Vereinen ein Budget einräumen.
4.) Sportplätze
Sport hält die Bevölkerung zusammen und erhält sie fit. Ggf. finden sich ja Sponsoren bei den Krankenkassen für das eine oder andere Projekt?
5.) Abwasser-Rohre
Leider haben mich Karl Schmidt und Paul Breuer ja vor 20 Jahren für verrückt erklärt, wo ich ihm sagte, wir sollten Glasfaser ziehen und dafür sorgen die Gemeinde ans Internet zu hängen... naja, für Rudersdorf habe ich ja vor einigen Jahren etwas erreicht.
Her mit den gemeindeeigenen Rohren und rein mit der Glasfaser. Diese Fasern oder auch nur die Rohre kann man vermieten... und vielleicht geht dann auch den Wilnsdorfern auf, wie nützlich schnelles Internet ist.
Dass dies funktioniert, zeigt Südkorea oder auch mancher neuer EU Staat.
6.) Bürgerbüro
Das Bürgerbüro sollte kostendeckend unterhalten werden. Sicher kann man diskutieren, dass ja genug Steuern dafür gezahlt werden, aber hier könnte man vielleicht durch moderate Anhebung der Gebühren einen höheren Kostendeckungsbeitrag erreichen.
7.) Erschliessungskosten
Ganz klar, hier darf und muss die Gemeinde höhere Erträge erzielen. Kostendeckung ist anzustreben, schliesslich werden viele Grundstücke erst durch Erschliessung wertvoll.
Höhere Erschliessungsbeiträge vermeiden auch, dass Bauplätze gehortet werden.
Es kann nicht sein, dass Beiträge der Allgemeinheit zur Aufwertung des Eigentums Weniger beitragen.
Sparen...
1.) KDZ
Gut, ich bin ITler, also würde ich da als erstes mal abklopfen, was wird erbracht, was kostet es, stimmt die Qualität.
2.) Effiziente Bauunternehmen wählen
So schön es ist lokale Unternehmen zu wählen, so leidig sind auch die Probleme mit einem bestimmten Unternehmen.
Namen nenne ich hier keine, die oder der Leser(in) wird sich seinen Teil denken können, wenn nicht, gebe ich gerne einen Tipp.
3.) Strassenbeleuchtung
Auch hier sollten dringend Erneuerungen stattfinden, manche Strassenlaterne kenne ich seit meiner Geburt. Bitte erneuern und Lichtverschmutzung reduzieren. Vielleicht bietet hier ein solides teilweise im Gemeindebesitz befindliches Finanzunternehmen mit rotem S Hand für eine Lösung.
4.) Verkaufen und zurückmieten
Sicher ist es schön, wenn die Gemeinde viele Gebäude besitzt, die sie auch nutzt. Ich würde sämtliche Schulgebäude und das Museum an die Sparkasse verkaufen, damit die Schulden tilgen und die Gebäude dann anmieten.
Gleichzeitig würde ich im Vertrag festgehalten, dass die Gebäude, soweit erforderlich, energetisch saniert werden, man möchte ja nicht am Ende bei den Energiekosten draufzahlen.
Dadurch entfallen auch in der Verwaltung Aufwände, die derzeit entstehen, da die Gebäude ja "verwaltet" werden müssen. Reinigung könnte dann auch vom Vermieter organisiert werden.
Falls die Gemeinde sich unwohl fühlt mit dem Gedanken, könnte man die Grundstücke "unter" den Gebäuden ja in Erbpacht abgeben, so behält man zumindest langfristig den Grund und Boden und könnte in 100 Jahren neu entscheiden.
5.) Beschäftigte in Verwaltung und Schulen
Hier sollte geprüft werden, welche Aufgaben wirklich noch in der Verwaltung oder den Schulen angesiedelt sein müssen. Stichwort: Hausmeisterservice...
Wenn die Gemeinde schrumpft und das tut sie ja, schon allein der Demographie willen und da man für die Attraktivität z.B. als "Schlafort" für Frankfurt und Köln nur wenig getan hat, muss auch die Verwaltung schrumpfen.
Es sitzen in der Verwaltung sicherlich einige helle Köpfe und ein Einstellungsstop wird auch bei der Verwaltung zu einer Bodensatzbildung und Vergreisung führen, es gilt also darauf zu achten, dass man den richtigen Weg findet.
6.) Übergreifende Dienstleistungen gemeinsam erbringen
Wenn Dienstleistungen angeboten werden, sollte ermittelt werden ob sie durch die Gemeinde oder auch auf anderem Weg erbracht werden können. Sei es Kreis oder kommunale Zusammenarbeit. Nicht für jeden Bereich braucht es einen Experten im eigenen Haus, evtl. kann man beim Kreis jemanden für einen Zeitraum "ausleihen", der dann mehrere Kommunen betreut.
7.) Brücke Gartenstrasse Niederdielfen
Sicher ist es schön und praktisch, wenn diese Brücke wieder voll befahrbar würde.
Die Erschliessung über die Grimbergstrasse betrachte ich jedoch als ausreichend, eine Brückenkonstruktion die als Querungshilfe für Radfahrer und Fussgänger dienen könnte, würde vollkommen ausreichen.
Möchte man auch Rettungskräften eine zusätzliche Erschliessung bieten, so könnte man die Brücke stabiler auslegen aber durch einen Poller sichern, so, dass nicht der laufende Verkehr die Brücke belastet.
Gleiches bei allen anderen Brücken... redimensionieren auf das Minimum, wenn Erneuerung nötig ist.
8.) Post und Fernsprechgebühren/Internet PC
Hier erstaunt mich das diese steigen und es erstaunt mich die reine Höhe der Beträge... ansich sinken zumindest die "Fernsprechgebühren" und bei den Postgebühren könnte die Gemeinde als "Grosskunde" sicher das eine oder andere an Rabatt herausholen.
Beim InternetPC verwundert mich, dass dieser aufgeführt ist... und die reine Höhe der Kosten. Vielleicht findet man ja eine Informatik AG in den Schulen, die die Betreuung übernimmt und einen Sponsor für den Rechner? IBM u.a. verschenken alte Rechner an Schulen... da sollte doch auch anderswo etwas machbar sein.
9.) Mensen
Spannend, dass man da nicht geprüft hat das fremd zu vergeben.
Sprich, hier hast Du eine Fläche, ggf. einen Raum, baue ihn aus, bewirtschafte ihn... ob die Gemeinde ein besserer Wirt ist als die Wirtschaft?
Vielleicht möchte ein Elternverein die Mensa bewirtschaften?
10.) Aufwand Beförderung Sonderschüler
Ein sehr hoher Posten... aber ich kenne die Details zu wenig.
11.) Schilder
Alles was nicht sein muss, weg. Prüfen Sie bitte welche Schilder am Ende ihrer Lebensdauer sind und entfernen sie diese dann. Im Prinzip sollten ausser Strassenbezeichnung, Tempo 30- und Park-zonen Schildern keine weiteren benötigt werden. Hier und da ein Spiegel und fertig.
Eine Bitte, einige Ortsschilder sind wohl schon fast 40 Jahre alt, Erneuerung wäre an der Zeit!
12.) Franktionszuwendungen
Hier sehe ich einen direkten Ansatzpunkt... mit dem Prozentsatz, wo die Gemeinde im Minus ist, werden auch die Fraktionszuweisungen gekürzt. Erhöhungen erfolgen nur, wenn der Haushalt langfristig strukturell gesund ist, sprich in guten Zeiten auch Überschüsse erzielt werden.
13.) Gleichstellungsbeauftragte(r)
Schon die Position zu schaffen, schafft Ungleichheit. Ersatzlos streichen. Die Gemeindeverwaltung ist schliesslich kein Grossunternehmen. Alternativ kann man die Stelle belassen und z.B. mit einer Altersteilzeitkraft ehrenamtlich besetzen.
14.) Zeitschriften etc.
Abos überprüfen, bei der einen oder anderen Zeitschrift kann man sicher ein Abo beenden.
15.) Sachkundige Bürger
Irgendwie fehlt mir die Information, ob die Gemeinde sich wohl auch in die Verwaltung von sachkundigen Bürgern schauen lässt. Wenn dem nicht so ist, sofort realisieren. Bevor die Gemeinde also künftig extern bestellt, sollte man den "Bürgerrat" befragen. In der Gemeinde wohnen viele kluge Köpfe und so mancher würde sicher gern einen Vertrag oder ein Angebot lesen, bevor die Gemeinde den Auftrag vergibt.
Dies sollte Pflicht bei allen Verträgen ab Kosten von 5000 € / Vertragslaufzeit werden.
Bei 1000 - 5000 € sollte nachträglich eine Prüfung erfolgen können.
Wie oben beschrieben vermute ich im IT/Telekommunikationsbereich Einsparungen.
Alle Verträge, wirklich alle, bei denen keine Geheimhaltungsbedenken bestehen, sollten vor Unterschrift 2 Wochen auf die Webseite der Gemeinde und danach dort verbleiben.
Macht's Transparent..
16.) Ehrenamt und Verantwortung
Ich schätze Menschen sehr, die sich für die Gemeinschaft engagieren, auch ich werde hin und wieder aktiv. Hier könnte man sicher Anreize schaffen, Dinge an Verantwortliche Bürger zu übergeben.
17.) Hartz IV
Feste Zuweisung von Verantwortung an Menschen die in die Hartz IV Falle getappt sind.
Es ist durchaus etwas gutes, wenn man diesen Menschen Verantwortung übergibt, sei es für einen Bereich im Dorf, die Sitzbänke an einem Wanderweg oder sonstiges.
Mit der Verantwortung steigt auch das Selbstwertgefühl und ich glaube das dies das wichtigste ist um Hartz IV zu entkommen.
Den 1. Hammer zum Schluss, es muss überlegt werden, ob die Gemeinde alle 3 Schulen "vorhalten" möchte.
Zusammenlegung von Standorten oder die Schliessung z.B. des Gymnasiums, wären Optionen. Das Gebäude in Wilnsdorf ist verkehrsgünstig gelegen, es würde sich ggf. als Verwaltungs- und Bürogebäude anbieten, eine neue "Kantine" wäre auch vorhanden, im Bereich des Busbahnhofes könnten Parkplätze entstehen.
Einfach einmal ein Gedankenspiel. Alternativ sollten Lösungen mit den umliegenden Gemeinden gefunden werden, ob hier Interesse besteht zusammenzuarbeiten.
Der Entscheid, ein Gymnasium einzurichten, stammt aus Zeiten sehr guter Steuereinnahmen.
Evtl. wird es ja mit einer neuen Landesregierung Möglichkeiten geben, die Schulen zu "optimieren".
Den 2. Hammer... der viel Mut braucht.
Adieu Wilnsdorf. Gemeinde zerschlagen und sinnvoll aufteilen. Das Weisstal von Gernsdorf bis Flammersbach an Netphen; Dielfen, Oberdielfen, Obersdorf, Rödgen, Rinsdorf, Ermitage an Siegen; Wilnsdorf, Wilden und Wilgersdorf an Burbach.
Man muss klar sehen, dass vor beinahe 4 Jahrzehnten Gemeinden gebildet wurden und auch auseinandergerissen... wichtig sind die Menschen, nicht die politischen "Gebilde", wenn Wilnsdorf wirtschaftlich nicht unabhängig existieren kann, dann muss man eben Alternativen suchen.
Oder einfacher.... Orte mit Vorwahl 0271 an Siegen, Vorwahlbereich 02739 an Burbach, 02737 an Netphen, Ausnahme Oberdielfen... an Siegen abgeben.
Sparvorschlag von Heinz P. Hammer (14.06.2010):
Sehr geehrte Damen und Herren, ich lese und höre immer nur sparen. Wie wäre es denn mal mit zusätzlichen Einnahmen? Z. B.: Wenn ich durch unsere Gemeinde fahre, leuchten mir von fast jedem Laternenpfahl, Zäunen, Mauern, etc. neonfarbene Werbetafeln entgegen. „Ü 30 Party“, „Flohmarkt“ usw. Das „wilde“ Plakatieren wurde von einigen Siegerländer Kommunen bereits verboten. Da wir als Selbständige (Gewerbesteuerzahler in Wilnsdorf) für jede Werbung, ob in der Presse, im Internet oder bei Messen bezahlen, frage ich, kann man denen die unsere Landschaften „vermüllen“ nicht auch Gebühren abverlangen? Oder weiß ich nur noch nicht, dass alle Selbständigen in der Gemeinde Wilnsdorf kostenlos ihre Plakatwerbung an Häuserwänden, Gartenzäunen, Grundstücksmauern und Laternenmasten anbringen können? Ich meine, Gebühren in Höhe von 50, 70, 100 oder mehr EURO/Plakat, je nach Größe und Werbedauer, würden unserer Gemeindekasse gut tun. Sollten hierdurch keine nennenswerten Einnahmen erzielt werden, haben wir ganz sicher wieder eine (fast) Werbemüll freie Gemeinde. Oder gibt es für solche Maßnahmen gesetzliche Regelungen oder Einschränkungen?
Sparvorschläge von Herbert und Ingrid Klein (09.06.2010)
Zunächst einmal vielen Dank, dass sie es den Bürgern der Gemeinde Wilnsdorf ermöglichen mit eigenen Sparvorschlägen mithelfen zu können, die Finanzen der Gemeinde vielleicht zu entlasten. Hier unsere Vorschläge im Einzelnen:
1. Überprüfung der Investition Brücke Gartenstraße in Niederdielfen. Wäre zum Beispiel eine Brücke nur für Radfahrer und Fußgänger nicht ausreichend und auch günstiger?
2. Überprüfung einer Zusammenarbeit der Bauhöfe Neunkirchen und Burbach zum Beispiel bei der Beschaffung neuer Maschinen und Geräte.
3. Auf weitere großflächige Ausweisung von Neubaugebieten verzichten, hierdurch Reduzierung der Folgekosten. Vielmehr das Schließen von Baulücken beschleunigen und die Dorfkerne beleben.
4. Reduzierung der Mitglieder des Gemeinderates sowie eine Reduzierung der Ausschüsse vorbereiten.
5. Durchführung von fachgerechter Straßensanierung, die eine längere Lebensdauer hat als das Erzeugen von weiteren Straßenunebenheiten.
6. Übertragung der Bürgerhäuser und Sportheime an Vereine. Kosten der Gemeinde auf einen geringen pauschalen Zuschuss reduzieren.
7. Folgekosten des Museums minimieren, auch hier ggf. private Betreiber suchen.
Sparvorschläge von... (09.06.2010)
Obwohl Sie durch die tägliche Arbeit besser über die finanziellen Möglich-/ Unmöglichkeiten informiert sind, erlaube ich mir folgende Sparvorschläge, vor allem im Bereich der freiwilligen Leistungen zu machen:
1. Im Museumsbereich wird ein Fehlbetrag von rd. 100.000,00 € ausgewiesen. Meines Erachtens sind hier noch nicht alle Kosten erfasst, wie z.B. Energiekosten, zusätzliche Personalkosten, Leistungen an Dritte etc. In diesem Bereich müssen Einsparungen durchgeführt werden. Oder es müssen Mehreinnahmen möglich sein, welche jetzt lediglich mit 15.000,00 € ausgewiesen werden.
2. Im Bereich Bibliothek wird ein Fehlbetrag von rd. 86.000,00 € ausgewiesen. Auch hier gilt das Gleiche wie zu Pkt. 1.
3. Die Zuschüsse an die Vereine werden nicht mehr als Ausgaben ausgewiesen, da diese offensichtlich aus den Überschüssen der Sparkasse gedeckt werden. Ich bin immer dafür, dass die Vereine mit ihren vielfältigen guten Diensten Unterstützung erfahren. Jedoch nicht, wenn die Gemeinde, welcher diese Zuschüsse zustehen, einen Nothaushalt führt und selbst jeden Cent benötigt. Oder man kann die unterstützten Vereine dazu bewegen, Patenschaften für eigentliche Gemeindeaufgaben, z.B. Hecken schneiden, Verkehrskreisel pflegen etc. zu übernehmen.
Aus Erfahrung weiß ich, dass sich die Vereine ihren finanziellen Aufwand durch verschiedenste Veranstaltungen selbst verbessern können, wie dies z.B. der hiesige MGV und andere beispielhaft immer wieder beweisen.
4. Nicht gespart werden sollte im Bereich der Jugendpflege. Aber dennoch: Muss ein Zeltlager in Frankreich durchgeführt werden?
Als nicht freiwillige Leistung möchte ich noch eine teilweise Stromabschaltung vorschlagen. Müssen die Industriegebiete des Nachts durchgängig ausgeleuchtet werden?
Sparvorschläge von... (09.06.2010)
1. Seit Jahren habe ich ein Abo für Theaterabende in der Aula des Gymnasiums in Wilnsdorf gebucht. Leider habe ich von Anfang an feststellen müssen, dass bereits zu Beginn und während der Aufführungen die Heizung auf vollen Touren arbeitet. Es entstehen unnatürlich hohe Temperaturen, die sicherlich bei einwandfrei arbeitenden Temperaturregelungen oder aber bei einer funktionierenden Klimaanlage nicht auftreten. Einsparpotential in Form von Energie (Gas oder Heizöl).
2. Überprüfen Sie doch einfach nur einmal die Wohnungen unserer Hartz IV Emfängerinnen und Empfänger auf unkontrolliertes Lüften. Ich stelle immer wieder fest, dass Wohnräume unkontrolliert gelüftet und sogar Wohnraumfester tags und nachts ständig geöffnet oder auf Kippstellung sind. Alle Steuerzahler sind dafür verantwortlich und müssen direkt oder indirekt die Kosten für den enormen Verbrauch für Gas oder Heizöl mitbezahlen.
Sparvorschläge von Gerhard Sting (08.06.2010)
- Verkaufen von allen Sportstätten und danach günstig mieten.
- Verkaufen von allen öffentlichen Gebäuden, danach mieten.
- Alle Vereine zahlen für die Benutzung der Räume einen festen Stundensatz und nicht wie bisher - der eine bezahlt und der andere Verein zahlt nicht.
- Die Beleuchtung der vielen Nebenstrassen, welche abends nicht benutzt oder nur ganz selten benutzt werden, abschalten (Wiesenweg Teil in Dielfen).
- Auflösung der vielen eigenständigen Gemeinde Arbeiter und danach fremde Vergabe. Wasser, Schlosser, Elektro, die komplette Grundstück- und Wegepflege, da gibt es noch viele Bereiche, die man fremd vergeben kann. Schauen, oder fragen Sie einmal im Industriegebiet, welche Firmen noch was selbst machen, bzw. alles fremd vergeben haben. Da gehört auch die Putz- und Anstreich-Kolonne zu.
Sparvorschlag von Werner Vitt (07.06.2010)
Ich schlage vor, in allen Ortsteilen der Gemeinde Senioren-Gruppen(Rentner) zu bilden, die kleine Arbeiten wie Rasen mähen, Hecken schneiden etc. nach Absprache mit der Gemeinde ausführen. Je nach Bedarf, ca. einmal pro Woche. Früher nannte man das "Hand- und Spanndienst". So kann die Gemeindekasse sicher etwas entlastet werden. In jedem Ort gibt es solche Arbeiten/Aufgaben.
Sparvorschläge von ... (02.06.2010)
Grundsätzlich finde ich es eine gute Idee, die Bürger zu Sparvorschlägen zu animieren. Inwieweit die dann umgesetzt werden (wollen ), steht dann auf einem anderen Blatt.
Hier die ersten Vorschläge von mir:
1. Spielplätze; im Ort liegende Grünflächen, etc
Wenn man dem Beispiel der Stadt Olpe folgt, könnten die Spielplätze oder auch die Grünstreifen in den Ortschaften von aktiven Nachbarn gepflegt werden. Mähen, für Sauberkeit sorgen oder auch Zäune streichen könnte sicherlich übernommen werden. Zum einen wären die Flächen sicherlich in einem vielfach besseren Zustand wie heute und zum anderen wäre der Bauhof deutlich entlastet.
In Olpe werden für diese Leistung z.B. 150-200 Euro im Jahr gezahlt, die dann in eine Nachbarschaftskasse wandern. (evtl. positiver Nebeneffekt für Senioren, Geringverdiener,....). Laut Aussage der Stadtverwaltung rechnet sich diese Maßnahme
2. Kontrolle, Gewährleistungsansprüche
Ich frage mich immer wieder was für eine Kontrolle bei öffentlichen Aufträgen stattfindet.
Beispiel 1: Kreisel Ortseingang Wilnsdorf
Wenn der Kreisel im ersten Anlauf zu stark verdichtet wird (kann, sollte aber bei einer Fachfirma nicht passieren) dann ist es im privaten Wirtschaftsleben üblich, daß der Auftragnehmer auf eigene Rechnung nachbessert. Warum wird bei der Gemeinde Wilnsdorf der Steuerzahler mit 10.000 Euro belastet?
Beispiel 2: Forstweg Wilgersdorf, Bachlauf
Letztes Jahr wurde das Rohr unter der Straße, daß den Bach auf die andere Straßenseite leitet, erneuert. Es war beschädigt, sodaß die Straße abgesackt war. - Mittlerweile sieht es wieder genauso aus. Übernimmt jetzt wieder die Gemeinde Wilnsdorf die Kosten?
3. Ausschlagen von kostengünstigen Angeboten
Noch einmal zurück zum Thema "Kreisel":
Es ist ja schon verwunderlich, daß (nach meiner Meinung u. vieler anderer) der schönste Kreisel der Gemeinde von den Bauhof-Azubis angelegt wurde (BAB Auffahrt Frankfurt). Dies war bestimmt nicht die teuerste Lösung.
Darüber hinaus ist es verwunderlich, daß ein Angebot eines ortsansässigen Blumenhändlers die Pflanzen für die Kreisel zur Verfügung zu stellen ausgeschlagen wird. (Bepflanzung sollte durch Bauhof erfolgen). Stattdessen wird lieber mind. 2x im Jahr auf eigene Kosten bepflanzt (am Besten mit Gartenarchitekt?!)
Sparvorschläge von Klaus Kalleicher (02.06.2010)
Alle unnötigen Verkehrsschilder und Ampeln abschaffen.
Im Verkehr wieder auf mehr Rücksichtnahme bauen und die bewährte Regelung, recht vor links wieder einführen.
Der Anfang wurde ja bereits mit der Einführung des Kreisverkehrs gemacht.
Das Einsparpotential wäre mit Sicherheit enorm.
Sparvorschläge von ... (02.06.2010)
Zunächst möchte ich zum Ausdruck bringen, dass ich diese Initiative sehr begrüße! Als Führungskraft in einem Unternehmen mit 400 Mitarbeitern sind wir von der Wirtschaftskrise sehr stark betroffen und müssen uns, um überleben zu können, schon seit längerem mit deutlichen Kosteneinsparungen auseinandersetzen. Es gibt keine Tabus im Sinne der Arbeitsplatzerhaltung.
Ich habe mir den Haushaltsplan 2010 angesehen und stehe auf dem Standpunkt, dass bei kritischer Auseinandersetzung mit den genannten Kosten Einsparpotential gegeben ist. Für mich als Außenstehenden läßt sich aber nicht erkennen, welche konkreten Ansätze für die Planung der Kosten, insbesondere Personalkosten, zugrunde gelegt wurden. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass der kritische Blick Außenstehender besser ist. Deshalb sollte man überlegen in der jetzigen Situation kompetente Gemeindemitglieder dafür zu gewinnen, die Kostenstrukturen zu untersuchen und entsprechende Vorschläge auszuarbeiten. Den Vorschlag, Hartz IV Empfänger zur Reduktion von Personalkosten einzusetzen, finde ich sehr gut (der Zustand des Park-and-ride-Parkplatzes an der Autobahnzufahrt ist z. B. in einem beschämenden Zustand). Die ständigen Bepflanzungsaktionen am Wilnsdorfer Kreisel sollten überdacht werden und wie am Kreisel Autohof pflegeleichter und m.E. auch schöner hergestellt werden. Ortsvorsteher wofür? Es würde ausreichen einen Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung als Kümmerer für die jeweiligen Ortsteile zu benennen.
Sparvorschlag von Peter Seyfert (31.05.2010)
Ich bin sehr oft morgens früh zu Fuß unterwegs, auch wenn es noch dunkel
ist. Mir ist bei verschiedenen Schulen aufgefallen, dass öfters in Klassenzimmern die ganze Nacht das Licht brennt. Es müsste doch eine zentrale Steuermöglichkeit geben, das Licht entsprechend zu steuern.
Außerdem sind die Straßenlaternen noch an, obwohl es schon hell ist.
Sparvorschlag von Renate und Heiner Veith (31.05.2010)
Vorab möchten wir Ihnen unseren Respekt zum Ausdruck bringen, die Finanzsituation unserer Gemeinde ernsthaft verbessern zu wollen und Sie hierzu die Bürger mit einbeziehen.
Unser Beitrag hierzu geht in eine andere Richtung, unter dem Vorbehalt, dass dieser aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen nicht machbar ist.
Aus unserer Sicht wäre zu überlegen, inwieweit die Mitarbeiter der einzelnen Bereiche der Gemeindeverwaltung aufgrund ihres Fachwissens und ihrer Fähigkeiten zusätzliche, kostenpflichtige Dienstleistungen 'am Markt' anbieten könnten. Als erklärendes Beispiel
könnte ich mir vorstellen, dass die Mitarbeiter des Bauamts aufgrund ihrer Ausbildung und fachlichen Kompetenz 'Bauingenieur-, Architekten-, Baustatik-, Bauaufsicht-Leistungen' zu entsprechenden Marktpreisen anbieten.
Weitere Bereiche z.B. der Bauhof für Gartenbau, Gartenpflege, häusliche Winterdienste, etc. Schreibbüro für Schreibaufträge wie Diplomarbeiten, etc.
Insgesamt gälte es, für die einzelnen Bereiche Ihres Hauses und deren Mitarbeiter ein sogenanntes 'Skill-Profil' zu erstellen und aus den hier gewonnen Erkenntnissen 'Ergänzende Dienstleistungen der Gemeinde Wilnsdorf' zu entwickeln und am Markt anzubieten.
Dieser Vorschlag ist nur eine Idee und basiert darauf, dass die Personalkosten zum einen ein großer Anteil der Gesamtkosten sind, die Gemeinde aber die Vorhaltung des Personals für ihre verpflichtenden Aufgaben sicherstellen muss und hier kaum Einsparungspotential besteht, möglicherweise kann man hier mal den umgekehrten Weg gehen.
Sparvorschläge von ... (31.05.2010)
1) Weihnachtsbeleuchtung reduzieren und viel kürzer brennen lassen.
2) Viel mehr Hartz IV-Empfänger für 1 €-Jobs einsetzen.
3) Warum müssen Gemeindemitarbeiter Laub krämmern, Rasen mähen, Wasserrinnen neben den Strassen sauber machen oder den Hand-Streusalzwagen über die Bürgersteige fahren? Das können auch Jugendliche machen, die Sozialstunden leisten müssen.
4) Parkscheibenpflicht im Einkaufszentrum. 2 Stunden parken reicht doch zum Einkauf.
Kommentar der Gemeinde Wilnsdorf zu Punkt 4): Im Einkaufszentrum besteht schon seit vielen Jahren Parkscheibenpflicht mit zweistündiger Höchstparkdauer.
Sparvorschlag von Inge Kosch (30.05.2010)
Wenn ich abends mit meinem Hund die letzte Runde drehe, komme ich auch häufig auf dem Weg zum Wald am Schulhof des Gymnasiums vorbei. Egal, ob es 21.00 Uhr, 22.00 Uhr oder auch schon mal 23.00 Uhr Uhr ist: immer brennt dieser gleißend helle Strahler an der Außenwand der Aula, obwohl doch zusätzlich die Straßenbeleuchtung durchgehend brennt! Sicherlich könnte man diesen Strahler nach Beendigung der diversen Abend-Aktivitäten ausschalten!?
Sparvorschläge von Rolf und Brunhilde Stötzel (30.05.2010)
1) Abschaffen der Ortsvorsteher!
2) Eine Straßenlampe um die andere nachts abschalten, unnütze Wegebeleuchtungen (Weg von Rudersdorf nach Gernsdorf - WIESE) nachts abschalten. Gilt auch für andere Ortsteile!
3) Effektiverer Einsatz der Außenkolonen!
4) Bessere Kontrolle der Schulen und Hallen während der Ferien und abends (Fenster bleiben offen, Licht bleibt an, Heizung läuft!)
Sparvorschlag von Rainer Marquier (25.05.2010)
Überprüfen, ob alle Straßenlampen nachts durchgehend eingeschaltet werden müssen; oder reicht jede zweite Lampe?
Haushaltssatzung 2010
Die Haushaltssatzung wurde vom Rat der Gemeinde Wilnsdorf beschlossen, ist aber noch nicht in Kraft getreten, da die Genehmigung der Aufsichtsbehörde aussteht.
Teilergebnispläne auf Produktbereichsebene
Teilergebnis- und Teilfinanzpläne je Produkt
Festsetzung von Haushaltsvermerken u. Bildung von Budgets gem. § 21 GemHVO
Übersicht über die Verpflichtungsermächtigungen
Übersicht über die Zuwendungen an die Fraktionen
Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Verbindlichkeiten




