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22.11.2019

Wilnsdorfer Heimat-Preis würdigt lokales Engagement

"Die Gemeinde Wilnsdorf braucht Menschen wie Sie. Denn durch Ihr ehrenamtliches Engagement gestalten Sie das Leben und das Miteinander in unserer Gemeinde maßgeblich mit. Ihren tatkräftigen und gemeinnützigen Einsatz wollen wir heute daher besonders würdigen", diese Worte richtete Bürgermeisterin Christa Schuppler an die Preisträger des Wilnsdorfer Heimat-Preises, der vergangene Woche im Wilnsdorfer Museum erstmalig verliehen wurde: den Bürgerverein Wilgersdorf, der Heimat- und Bürgerverein Wilden und der Bürgerverein "Zur alten Linde".

Acht Bewerbungen waren für die Premiere des mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Wilnsdorfer Heimat-Preises eingegangen, drei Initiativen wurden zur Preisverleihung eingeladen. Und erst während der Veranstaltung wurde das Geheimnis der Reihenfolge gelüftet: "Alle drei Preisträger teilen sich den ersten Platz, da Ihr Engagement ebenbürtig ist und nur die höchste Auszeichnung verdient", gab Schuppler im Namen der Jury bekannt, in der neben der Bürgermeisterin die Vorsitzenden der fünf Ratsfraktionen und die Leiter der Fachbereiche Kultur sowie Umwelt und Bauen aktiv waren. Entsprechend stolz nahmen der Bürgerverein Wilgersdorf, der Heimat- und Bürgerverein Wilden und der Bürgerverein "Zur alten Linde" ihre Heimat-Preise in Empfang.

Der Bürgerverein Wilgersdorf konnte bei der Jury mit seinem Einsatz zur Erhaltung und Pflege des Badeweihers punkten. Die im Zuge der Instandhaltung anfallenden Arbeiten werden von ehrenamtlichen Helfern durchgeführt. Stellvertretend für die Vereinsmitglieder nahm der Vorsitzende Günter Richter die Auszeichnung entgegen.

Ebenfalls freuen durften sich die Vorstandsmitglieder Tina Dax und Lothar Kapp vom Heimat- und Bürgerverein Wilden, der den Heimat-Preis für die Förderung des dörflichen ehrenamtlichen Engagements erhielt. Der HuB Wilden versteht sich als Netzwerk, das Mitglieder aller Vereine im Ort zusammenführt und deren Arbeit unterstützen möchte. Außerdem verfolgt er das Ziel, das Wildener Ortsbild zu verschönern.

Der dritte Heimat-Preis wurde dem Bürgerverein "Zur alten Linde" verliehen und ging in die Hände der Vorstandsmitglieder Mechthild Zimmermann und Josef van Stephoudt. Der Verein setzt sich für den Erhalt des historischen Gebäudes "Alte Linde" ein. Die alte Linde wurde durch ehrenamtliche Helfer renoviert und als Begegnungsstätte ausgebaut, in der jetzt regelmäßige Veranstaltungen wie das „Lindencafé“, das monatliche Sonntagsessen oder stimmungsvolle Kneipenabende stattfinden.

Die drei Preisträger durften sich das Preisgeld teilen, jedes gekürte Engagement erhielt 1.700 Euro in die Vereinskasse. Bürgermeisterin Christa Schuppler bedankte sich bei den Preisträgern und ihren Mithelfern für das beeindruckende Engagement. "Ich finde es bemerkenswert, wie die Menschen in unseren Dörfern und Vereinen zusammenhalten. Das ist die perfekte Grundlage, um gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen." Und sie richtete diese Worte ausdrücklich auch an jene Bewerber, die nicht bei der diesjährigen Verleihung berücksichtigt werden konnten. "Alle Aktivitäten waren preisverdächtig", betonte die Bürgermeisterin.

Die drei Preisträger des Wilnsdorfer Heimat-Preises werden sich anschließend einem Wettbewerb auf Landesebene stellen, bei dem unter den lokalen Preisträgern einige besonders ausgezeichnet werden. Weitere Informationen zum Heimat-Preis und dem Programm zur Heimatförderung des Landes NRW sind unter www.wilnsdorf.de/heimatpreis zu finden.