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"Wilnsdorf steigt auf"

Die Gemeinde Wilnsdorf hat ein Fachbüro damit beauftragt, ein Radverkehrskonzept zu erstellen. Unter dem Motto "Wilnsdorf steigt auf - Radverkehrskonzept für uneingeschränkte und nachhaltige Mobilität" soll das Maßnahmenpapier die Kommune in doppelter Hinsicht voranbringen, wünscht sich Bürgermeisterin Christa Schuppler. „Denn die Kommunen sind einerseits gefordert, verkehrsbedingte Treibhausgasemissionen zu reduzieren, gleichzeitig wollen wir die Mobilität unserer Einwohner langfristig sichern“, sagt die Bürgermeisterin.

Beitrag zur Verkehrswende

Das von 2017 bis 2018 erarbeitete Mobilitätskonzept des Kreises Siegen-Wittgenstein kam zur Erkenntnis, dass neben der Elektromobilität auch der Radverkehr zur Verkehrswende beitragen kann. „Dieses Potential können und wollen wir nicht ungenutzt lassen“, formuliert Schuppler, „vielmehr wollen wir den Radverkehr fördern“. Deswegen wurde kürzlich das Büro energielenker aus Greven damit beauftragt, ein Radverkehrskonzept zu erarbeiten. Das Vorgehen wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

Fachbereichsleiter Martin Klöckner erklärt die Zielsetzung: „Das Wilnsdorfer Radwegenetz soll verbessert und ausgebaut werden, in den Orten, zwischen den Ortsteilen und zu den angrenzenden Kommunen hin“. Dabei werden vor allem die Aspekte Sicherheit, Effizienz und Service im Fokus stehen. „Wir werden uns damit beschäftigen, wie die Sicherheit für Radfahrer erhöht werden kann, ob das Wegenetz um kürzere Verbindungen zwischen wichtigen Zielen erweitert werden sollte oder ob Serviceangebote wie Fahrradabstellanlagen den Radverkehr attraktiver gestalten können“, zählt Klöckner auf.

Bürgerbeteiligung: Workshop am 19. November und Onlinebefragung

Die Arbeit des Fachbüros wird mit einer Bestandsanalyse beginnen. „Und hier hoffen wir auf Impulse aus der Bürgerschaft“, lädt Bürgermeisterin Christa Schuppler zum Mitmachen ein. Um bestehende Mängel und Defizite im Radwegenetz zu erfassen, wird am Montag, dem 19. November 2018, ab 18 Uhr im Wilnsdorfer Rathaus ein Bürgerworkshop stattfinden. „Alle Interessierten sind eingeladen, uns Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte mitzuteilen“, ergänzt Fachbereichsleiter Martin Klöckner. Die Veranstaltung wird moderiert von den Experten des Fachbüros, die den Zuhörern auch die Ziele des Radverkehrskonzepts erläutern werden.

Zusätzlich wird ab dem 19. November eine Onlinebefragung durchgeführt werden. Sie ermöglicht es, bestehende Mängel und fehlende Radverbindungen auf einer digitalen Karte einzutragen. „Auf diese Weise kann sich die Bürgerschaft aktiv an der Erstellung des Radverkehrskonzeptes beteiligen. Wir würden uns sehr freuen, wenn diese Möglichkeit von den Wilnsdorfer Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird“, ergänzt Tim Kräutner von der energielenker Beratungs GmbH.

Zur Onlinebefragung gelangen Sie hier:
Onlinebefragung Radverkehrskonzept