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10.02.2021

Architektenwettbewerb für Neubau der Grundschule Wilnsdorf geht in die nächste Runde

Anfang Dezember hatte die Gemeinde Wilnsdorf das Verfahren zum Architektenwettbewerb für den Neubau der Grundschule Wilnsdorf am Standort "Höhwäldchen" öffentlich ausgeschrieben.

Bis zum 5. Januar gingen mehr als 60 Bewerbungen für die Teilnahme am Wettbewerb ein, zwölf Architekturbüros schafften es in die engere Auswahl und nahmen vergangene Wochen an einem dreistündigen Kolloquium teil. Nun geht der Architektenwettbewerb in die nächste Runde.

Die Bauarbeiten für den Neubau haben bereits begonnen – wenn auch in etwas kleinerem Maße, ganz genau gesagt im Maßstab 1:500. Die teilnehmenden Architekturbüros werden nämlich ein anschauliches Einsatzmodell ihrer jeweiligen Entwürfe gestalten. Zudem müssen sie sämtliche Planungsunterlagen wie beispielsweise Lagepläne und Grundrisse erstellen – unter Einhaltung bestimmter Kriterien und Vorgaben, die zuvor von der Gemeinde Wilnsdorf festgelegt wurden, und dem Planungsziel einer modernen Schule, die sich bestmöglich in die Landschaft einbettet und ausreichend Raum für das Ganztagsangebot sowie eine Sporthalle bietet. Gleichzeitig müssen pädagogische, ästhetische, funktionale und ökologische Aspekte berücksichtigt werden, ohne dabei die Wirtschaftlichkeit aus dem Blick zu verlieren. "Eine Schule neu zu planen und zu bauen, stellt eine besondere Herausforderung dar", sagt Tillmann Henrich, Leiter des Zentralen Gebäudemanagements der Gemeinde Wilnsdorf und selbst Architekt. "Der Architektenwettbewerb bietet den entscheidenden Vorteil, dass wir eine große Auswahl an Lösungsvorschlägen bekommen und somit mehrere Planungsgrundlagen miteinander vergleichen können."

Bis Mitte April haben die teilnehmenden Architekturbüros Zeit, ihre Entwurfspläne und Modelle zu erstellen, die nach einer Vorprüfung anonymisiert dem Preisgericht vorgelegt werden. Das Preisgericht, bestehend aus Bürgermeister Hannes Gieseler, Vertretern der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates sowie einigen erfahrenen Universitätsprofessoren und Architekten, wird die einzelnen Planungskonzepte anhand des Vorprüfberichts sowie auf Grundlage bestimmter Kriterien bewerten und schließlich über die Vergabe der Preisgelder entscheiden. Am Ende des Preisgerichts wird die Anonymisierung der Projekte aufgehoben, so dass die Preisträger des Wettbewerbs bekanntgegeben werden können. Dann wird also auch feststehen, welches Bauprojekt am Höhwäldchen als Neubau der Grundschule Wilnsdorf realisiert werden soll. Über die genaue weitere Verfahrensweise wird das Preisgericht entscheiden.