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28.04.2025

Für mehr Komfort im Busverkehr

Mit rund 1,7 Millionen Euro Fördermitteln kann die Gemeinde Wilnsdorf in den dritten Bauabschnitt für den barrierearmen Ausbau ihrer Bushaltestellen starten – die höchste Fördersumme, die Wilnsdorf in jüngster Zeit für ein Infrastrukturprojekt erhalten hat. 

Den „dicken“ Zuwendungsbescheid überreichten NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer und Dr. Martin Uhlendorf vom Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe persönlich.

Wilnsdorfs Bürgermeister Hannes Gieseler zeigte sich äußerst dankbar: „Bushaltestellen barriereärmer zu gestalten, ist kein vermeintliches Nischenthema“, betonte er, „sie bedeuten mehr Sicherheit, mehr Komfort und bessere Teilhabe für alle Menschen, egal ob mit Rollator, Kinderwagen oder Sehbeeinträchtigung“. Allein aus eigener Kraft hätte die Gemeinde Wilnsdorf das Vorhaben nicht stemmen können.

Neubau des Wilnsdorfer Schulbusbahnhofs ist eine von acht Maßnahmen

Acht Haltestellen sind im dritten Maßnahmenpaket enthalten. Der größte Brocken: der Neubau des Busbahnhofs am Höhwäldchen. Spätestens zum Sommer 2026 soll er den alten Busbahnhof in der Rudersdorfer Straße ablösen, um auch den Neubau der Grundschule optimal anzubinden. Die Ausschreibung dieser Baumaßnahme werde gerade vorbereitet, damit es zügig losgehen kann, berichtete Gieseler den Gästen aus Düsseldorf und Münster vor Ort.

Weitere Haltestellen im Ausbaupaket: die Busbahnhöfe der Schulzentren Niederdielfen und Rudersdorf sowie fünf Haltepunkte in Flammersbach, Niederdielfen, Wilden und Wilgersdorf.

Höhere Bordsteine, sicht- und tastbare Bodenleitsysteme

Zehn andere Haltepunkte wurden schon in den ersten beiden Ausbaupaketen barriereärmer gestaltet. Die neuen Bushaltestellen sind gut erkennbar an den höheren Bordsteinen (für einen ebenerdigen Einstieg) und den sicht- und tastbaren Bodenleitsystemen (für die bessere Orientierung).

Der 3. Bauabschnitt hat ein Gesamtvolumen von ca. 1,9 Mio. Euro. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) fördert die Maßnahme zu 90%, in Summe ca. 1,7 Mio. Euro.