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29.09.2016

Startschuss für ein Integrationskonzept

Im letzten Jahr nahm die Gemeinde Wilnsdorf 414 Flüchtlinge auf, 30 weitere kamen in diesem Jahr dazu. „Vor allem die Phasen, in denen besonders viele Geflüchtete eintrafen, stellten uns alle vor große Herausforderungen“, erinnert sich Bürgermeisterin Christa Schuppler.

Wohnraum für die Asylsuchenden zu finden, sie mit den Dingen des täglichen Bedarfs auszustatten, stand zunächst im Fokus aller Beteiligten. Wie in anderen Kommunen wäre auch in Wilnsdorf die Arbeit ohne die vielen engagierten und motivierten ehrenamtlichen Helfer nicht so gut zu bewältigen gewesen, sind sich alle Beteiligten einig.

Bewusst hatte sich die Gemeinde Wilnsdorf dafür entschieden, die Geflüchteten dezentral, in allen elf Ortsteilen unterzubringen. Die Vorteile liegen auf der Hand: die Asylsuchenden kommen schneller und intensiver in Kontakt mit ihren Nachbarn, mit Vereinen und Kirchen, und finden Anschluss ans Dorfleben. Die überwiegend positiven Rückmeldungen aus den Orten belegen, dass die Entscheidung richtig war, so Schuppler.

An diesen Punkt soll ein weitergehendes Integrationskonzept anknüpfen, das nun auf einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Familie und Soziales erarbeitet wird. Einbezogen werden auch ehrenamtliche Akteure. Ein Ergebnis soll in der 1. Jahreshälfte 2017 vorliegen.