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Informationen zum Coronavirus

Das Coronavirus breitet sich in ganz Deutschland, auch in NRW und im Kreis Siegen-Wittgenstein, weiter aus. Das bringt beinah täglich neue Nachrichten und gesetzliche Regelungen mit sich. Nachfolgend haben wir alle Informationen auf aktuellem Stand zusammengefasst, die die Gemeinde Wilnsdorf betreffen.

Außerdem finden Sie am Schluss dieser Seite wichtige Hinweise, mit denen Sie die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus reduzieren können sowie eine Anleitung, wie beim Verdacht auf eine Infektion vorzugehen ist.

Hinweise zur aktuellen Rechtslage in der Gemeinde Wilnsdorf

In der nachfolgenden Übersicht haben wir die für alle Bürgerinnen und Bürger relevanten Inhalte aus der Coronaschutzverordnung des Landes NRW, zuletzt geändert am 30.03.2020, zusammengefasst. Diese Rechtsgrundlage finden Sie auch im Infokasten "Dokumente". Sofern für eine der nachfolgend aufgeführten Regelungen eine andere Rechtsgrundlage gilt, haben wir an der entsprechenden Stelle darauf hingewiesen.

Weitere Erlasse, mit denen landesweite Maßnahmen zum Gesundheitsschutz angeordnet wurden, sind auf der Website des NRW-Gesundheitsministeriums aufgelistet.

Fallzahlen in Siegen-Wittgenstein

Stand 02.04.2020, 18 Uhr: 

  • 111 aktuelle Infektionsfälle, davon 7 in der Gemeinde Wilnsdorf
    • 10 der 111 Betroffenen werden gegenwärtig im Krankenhaus behandelt, davon 4 intensivmedizinisch
  • 39 genesene Patienten
  • 2 Todesfälle
  • Gesamtzahl seit Beginn der Ausbreitung: 152 Fälle, davon 9 in der Gemeinde Wilnsdorf

(Quelle: Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein)

Fallzahlen deutschlandweit: Information des Robert-Koch-Instituts

Aufenthalt im öffentlichen Raum/ Veranstaltungen

Bis einschließlich 19.04.2020 gilt:

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als 2 Personen sind untersagt. Ausgenommen sind

  • Verwandte in gerader Linie,
  • Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sowie in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen,
  • die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  • zwingend notwendige Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen und dienstlichen sowie aus prüfungs- und betreuungsrelevanten Gründen,
  • bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen unvermeidliche Ansammlungen (insbesondere bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs).

Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt. Darunter fallen z.B. auch die Osterfeuer, in diesem Fall um insbesondere die üblicherweise anwesenden Einsatzkräfte der Feuerwehr zu schützen. Dementsprechend ist auch das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen untersagt.

Ausgenommen von dem Verbot sind Veranstaltungen, die der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und-vorsorge (insbesondere Blutspendetermine) oder der Versorgung der Bevölkerung dienen (z.B. Wochenmärkte). Dabei sind die Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu gewährleisten.

Versammlungen zur Religionsausübung (Gottesdienste etc.) können nicht stattfinden.

Bestattungen: Zulässig sind Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familienkreis, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern eingehalten werden.

Trauungen sind möglich, allerdings sollten bei diesen nur das Brautpaar anwesend sein, maximal werden dazu zwei Trauzeugen zugelassen. Die Trauungen finden ausschließlich im Rathaus der Gemeinde Wilnsdorf statt.

Die im März geplanten Sitzungen von Rat und Ausschüssen der Gemeinde Wilnsdorf werden nicht stattfinden.

Reiserückkehrer aus Infektionsgebieten

Bis 19.04.2020 gilt:

Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach RKI-Klassifizierung dürfen vor Ablauf von 14 Tagen nach dem Aufenthalt in dem Risikogebiet folgende Bereiche nicht betreten:

  • Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen der „Kinderbetreuung in besonderen Fällen“, Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe),
  • Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen sowie Tageskliniken,
  • stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB XII sowie ähnliche Einrichtungen,
  • Berufsschulen,
  • Hochschulen.

Ausgenommen von den Betretungsverboten sind Personen, die für die medizinische oder pflegerische Versorgung oder die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind. Die Entscheidung obliegt der jeweiligen Einrichtungsleitung und ist entsprechend zu dokumentieren. Die jeweils aktuell geltenden RKI-Richtlinien sind zu beachten.

Kindergärten und Schulen

Auf Erlass der NRW-Landesregierung vom 13.03.2020 gilt zunächst bis zunächst 19. April 2020:

  • ein Betretungsverbot für alle Kinderbetreuungsangebote (Kindergärten, Kindertagesstätten, Großtagespflegestellen, Kindertagespflegepersonen)
  • der Unterricht an allen Schulen ist ausgesetzt.

Während dieser Zeit ist eine Notbetreuung für Kinder möglich, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen tätig sind (sogenannte „Schlüsselpersonen“) und die die Betreuung daher nicht selbst übernehmen können. Wer zu den Schlüsselpersonen zählt, regelt ein Leitfaden des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW (s. Infokasten „Dokumente“).

Wer die Notbetreuung in Anspruch nehmen muss, kann sich dafür eine entsprechende Bescheinigung des Arbeitgebers ausstellen lassen und diese bei Kindertageseinrichtungen und Schulen vorlegen. Der Vordruck steht hier ebenfalls zum Download bereit (s. Infokasten „Dokumente“).

Aktualisierung vom 20.03.2020: Notbetreuung (für Kinder von Eltern in unentbehrlichen Schlüsselpositionen) auch am Wochenende und in den Osterferien gesichert 

Ab Montag, 23.03.2020, wird die Notbetreuung für Kinder von Eltern und Erziehungsberechtigten mit Berufen in der kritischen Infrastruktur  erweitert: Die Notbetreuung in Schulen wird auf das Wochenende sowie die Osterferien 2020 ausgeweitet.

Darüber hinaus können Eltern, auch alleinerziehende, die nachweislich in Berufen im Bereich der kritischen Infrastruktur tätig sind, künftig unabhängig von der beruflichen Situation des Partners oder des anderen Elternteils die Notbetreuung an Schulen sowohl am Vormittag als auch in der OGS am Nachmittag nutzen, sofern eine eigene Betreuung nicht gewährleistet werden kann.

Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Bis 19.04.2020 gilt:

Stationäre Einrichtungen:

Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und Wohnformen der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB XII sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren, Patienten und Personal zu schützen und persönliche Schutzausrüstung einzusparen.

In den Einrichtungen sind Besuche untersagt, die nicht der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Die Einrichtungsleitung soll Ausnahmen unter Schutzmaßnahmen und nach Hygieneunterweisung zulassen, wenn es medizinisch oder ethisch-sozial geboten ist (z.B. auf Geburts- und Kinderstationen sowie bei Palliativpatienten).

Kantinen, Cafeterien oder andere der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtungen für Bewohner/Patienten und Besucher müssen geschlossen werden. Ausnahmsweise darf die Einrichtungsleitung den Betrieb für die Beschäftigten der Einrichtung aufrechterhalten.

Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen wie beispielsweise Vorträge, Lesungen, Informationsveranstaltungen sind untersagt.

Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne SGB XI, tagesstrukturierende Einrichtungen der Eingliederungshilfe, Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation etc.:

Am 20.03.2020 hat der Kreis Siegen-Wittgenstein per Allgemeinverfügung (s. Infokasten "Dokumente") ein Betretungsverbot erlassen: Sämtliche Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches Sozialgesetzbuch, tagesstrukturierenden Einrichtungen der Eingliederungshilfe (Werkstätten, Tagesstätten oder sonstige vergleichbare Angebote) sowie Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation haben allen Nutzerinnen und Nutzern zunächst bis zum 19.04.2020 den Zutritt zu versagen. 

Auszunehmen sind Nutzerinnen und Nutzer,

  • die im eigenen häuslichen Umfeld untergebracht sind und deren Betreuungs- oder Pflegeperson eine unverzichtbare Schlüsselperson ist. Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen,
  • deren pflegerische oder soziale Betreuung für den Zeitraum, in dem sie sich normalerweise in einer WfbM aufhalten, nicht sichergestellt ist,
  • von Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen im Sinne des Elften Buches Sozialgesetzbuch, deren häusliche Versorgung bei Wegfall der teilstationären Pflege und Betreuung glaubhaft gefährdet wäre,
  • auszunehmen sind zudem diejenigen Rehabilitandinnen und Rehabilitanden, die einen intensiven und persönlichen Betreuungsaufwand benötigen, dem im häuslichen Rahmen nicht entsprochen werden kann.

Kultur-, Sport- und Freizeiteinrichtungen

Kommunale Kultureinrichtungen und -angebote

Bürgermeisterin Christa Schuppler hat bereits am 13.03.2020 die sofortige Schließung der kommunalen Freizeiteinrichtungen veranlasst. Darunter fallen die Bibliothek, das Museum und der Jugendtreff. Die Leihfristen für Medien der Bibliothek Wilnsdorf sind verlängert, bis ein neues Verfahren für die Rückgabe festgelegt ist, Nutzer werden darüber informiert. Die Musikschule und die Jugendkunstschule pausieren ebenfalls mit ihren Angeboten (Kurse, Workshops etc.). Da die Mitarbeiter zu den üblichen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar sind, können Anfragen beantwortet werden unter:

  • Bibliothek: Tel. 02739 802-200
  • Museum: Tel. 02739 802-211
  • Jugendtreff: 02739 802-136
  • Musikschule, Jugendkunstschule: Tel. 02739 802-234

Um zumindest einen kleinen Teil des Kultur- und Freizeitangebots ins heimische Wohnzimmer zu bringen, gehen die Bibliothek, die Musikschule und der Jugendtreff der Gemeinde Wilnsdorf momentan neue, digitale Wege: mit Onleihe, Video-Instrumentalunterricht und telefonischen Gesprächsangeboten. Näheres

Kommunale Versammlungsstätten

Bis auf weiteres bleiben auch Sporthallen, -plätze, Dorfgemeinschaftshäuser, Bürgerräume und Friedhofshallen geschlossen und können nicht für Veranstaltungen genutzt werden. Dies betrifft u.a. auch alle regelmäßigen Übungstermine oder Proben aller Vereine. Die Entscheidung zu den Sportstätten hat Bürgermeisterin Schuppler in enger Abstimmung mit dem Wilnsdorfer Gemeindesportverband getroffen.

Freizeit-, Kultur-, Sport- und Vergnügungsstätten

Gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 22.03.2020 ist bis 19. April 2020 der Betrieb untersagt für:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos, Museen und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder den Eigentumsverhältnissen,
  • Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks, Angebote von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen,
  • Fitness-Studios, Sonnenstudios, Schwimmbäder, "Spaßbäder", Saunen und ähnliche Einrichtungen,
  • Spiel- und Bolzplätze,
  • Volkshochschulen, Musikschulen, sonstige öffentliche und private außerschulische Bildungseinrichtungen,
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Freizeiteinrichtungen,
  • Bordelle, Prostitutionsstätten und ähnliche Einrichtungen

Untersagt sind auch jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen.

Gastronomie/ Beherbergung

Bis 19.04.2020 gilt:

Gastronomie

Der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Mensen, Kantinen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist untersagt. Ausnahmen gelten für die Belieferung mit Speisen und Getränken sowie der Außer-Haus-Verkauf, wenn die zum Schutz vor Infektionen erforderlichen Abstände eingehalten werden. Der Verzehr ist in einem Umkreis von 50 Metern um die gastronomische Einrichtung untersagt.

Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten betrieben werden, wenn die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern gewährleistet sind.

Beherbergung, Tourismus

Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken und Reisebusreisen sind untersagt.

Handel

Bis 19.04.2020 gilt: Alle Verkaufsstellen sind zu schließen, ausgenommen

  • Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, Direktvermarktungen von landwirtschaftlichen Betrieben, Abhol- und Lieferdiensten sowie Getränkemärkten,
  • Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien,
  • Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
  • Reinigungen und Waschsalons,
  • Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
  • Tierbedarfsmärkte,
  • Einrichtungen des Großhandels.

Verkaufsstellen mit gemischtem Sortiment, das auch o.g. Bereiche umfasst, können geöffnet bleiben, wenn diese Waren den Schwerpunkt bilden bzw. dürfen ausschließlich diese Waren verkaufen, wenn sie nicht den Schwerpunkt des Sortiments bilden.

Die Anzahl von gleichzeitig im Geschäftslokal anwesenden Kunden darf eine Person pro zehn Quadratmeter der für Kunden zugänglichen Lokalfläche nicht übersteigen.

Der Zugang zu Einkaufszentren, „shopping-malls“ oder „factory outlets“ und vergleichbaren Einrichtungen ist nur gestattet, wenn sich dort Einrichtungen des o.g. Absatzes befinden, die von einer Schließung ausgenommen sind. Der Zugang ist ausschließlich gestattet um diese Einrichtungen aufzusuchen.

Die Veranstaltung von Wochenmärkten bleibt zulässig unter Beschränkung auf o.g. Ausnahmen (d.h., dass beispielsweise Blumenhändler nicht mehr zugelassen sind).

Der Betrieb von Bau- und Gartenbaumärkten bleibt zur Versorgung von Gewerbetreibenden und Handwerkern zulässig. Anderen Personen darf der Zutritt nur gestattet werden, wenn zum Schutz vor Infektionen geeignete Vorkehrungen getroffen sind (insbesondere Maßnahmen zur Sicherstellung von Mindestabständen und Schutzvorrichtungen für das Kassenpersonal).

Verkaufsstellen, die nicht zu den zulässigen Ausnahmebereichen gehören, können ihr Sortiment allerdings weiter über Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren anbieten; die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist jedoch nur zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.

Alle Einrichtungen haben die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen zu treffen.

Sonntagsöffnung: Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste sowie Geschäfte des Großhandels dürfen über die bestehenden gesetzlichen Regelungen hinaus an Sonn- und Feiertagen von 13 bis 18 Uhr öffnen; dies gilt nicht für Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag. Apotheken dürfen an Sonn- und Feiertagen generell öffnen.

Handwerk, Dienstleistungsgewerbe

Bis 19.04.2020 gilt:

Untersagt sind Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (u.a. Friseure, Nagelstudios, Tätowierer, Massagesalons). Ausnahmen gelten für therapeutische Berufsausübungen, insbesondere von Physio- und Ergotherapeuten, soweit die medizinische Notwendigkeit der Behandlung durch ärztliches Attest nachgewiesen wird und strenge Schutzmaßnahmen vor Infektionen getroffen werden. Das gleiche gilt für gesundheitsorientierte Handwerksleistungen (Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmacher etc.), die zur Versorgung der betreffenden Person dringend geboten sind.

Augenoptikern, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und anderen Handwerkern mit Geschäftslokal ist dort der Verkauf von nicht mit handwerklichen Leistungen verbundenen Waren untersagt; ausgenommen ist notwendiges Zubehör. In den Geschäftslokalen sind die erforderlichen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zu treffen.

Von diesen Regelungen abgesehen können Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen.

Gemeindeverwaltung

Das Rathaus der Gemeinde Wilnsdorf sowie seine Außenstellen (Senioren-Service-Stelle, Bauhof) sind für den Besucherverkehr geschlossen. Die Mitarbeiter der Verwaltung sind während der regulären Öffnungszeiten wie gewohnt im Dienst, so dass Anliegen telefonisch besprochen werden können. Die Durchwahlen aller Mitarbeiter können der Website www.wilnsdorf.de/mitarbeiter entnommen werden.

Einige Angelegenheiten können über das Online-Bürgerserviceportal erledigt werden. Sollte ein persönlicher Besuch im Rathaus notwendig sein, wird ein individueller Termin vereinbart.

Hinter den Kulissen: eine kleine Rathausreportage

Auch wenn das Coronavirus das öffentliche Leben ziemlich lahmlegt, inklusive der Besuchsmöglichkeiten des Wilnsdorfer Rathauses und seiner Außenstellen, geht die Arbeit der Gemeindeverwaltung natürlich weiter. In nächster Zeit lassen wir uns dabei gern in loser Folge über die Schulter schauen:

Informations- und Hilfsangebote

Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen stellen viele Menschen vor große Herausforderungen.

Beispielsweise brauchen jetzt Menschen Unterstützung, die aus Sorge um ihre Gesundheit den Gang nach draußen scheuen. Auf der anderen Seite gibt es hilfsbereite Nachbarn und bequeme Lieferservices, die genutzt werden können. Und auch unsere Einzelhändler und Gastronomen stellen sich mit neuen Angeboten und Dienstleistungen auf die Corona-Pandemie und ihre Einschränkungen ein.

Wenn Sie auf die nachfolgende Grafik klicken, gelangen Sie zu einer zentralen Informationsquelle, in der wir sowohl ehrenamtliche Unterstützungsangebote wie auch Services unserer Händler und Gastronomen aufgelistet haben. Damit auch in Zeiten räumlicher Distanz die emotionale Nähe nicht verloren geht und unsere Gemeinde ein lebens- und liebenswerter Ort bleibt! Wir in Wilnsdorf - gemeinsam gegen das Virus! 

Kleiner Tipp: diese nützliche Liste ist auch unter dem Kurzlink www.wilnsdorf.de/wirgegendasvirus zu finden!

Mit einem Klick auf die nachfolgenden Angebote gelangen Sie außerdem zu allgemeinen Informationsquellen sowie spezifischen Informationen für Unternehmer und Gewerbetreibende.

Persönliche Sorgen, Nöte, Ängste?
Unterstützung und Hilfe sind nah!

Soziale Kontakte einzuschränken und sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen sind aktuell die wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Doch leider finden nicht alle Menschen zuhause Schutz und Beistand. Daher haben wir nachfolgend einige lokale/ regionale Anlaufstellen sowie die Nummern der wichtigsten Hilfstelefone aufgelistet, die Menschen in Not unterstützen können.

Die Grafiken zum Download und Teilen:

Beratungsstellen und -angebote in Siegen-Wittgenstein (JPG 1,7 MB)

Bundesweite Hilfetelefone für Menschen in Not (JPG 1,4 MB)

Pressemitteilungen der Gemeinde Wilnsdorf, des Kreises Siegen-Wittgenstein und anderer staatlicher Stellen

Hier klicken für Liste der Mitteilungen

03.04.2020: Online-Jugendtreff der Gemeinde Wilnsdorf öffnet seine virtuellen Türen »

03.04.2020: Wochenrückblick von Bürgermeisterin Schuppler »

02.04.2020: Keine Neuaufnahmen in der Celenus Klinik für Neurologie Hilchenbach »

01.04.2020: Corona-Patientin aus Kreuztal verstorben »

31.03.2020: Zahl der Infizierten steigt auf 119 »

31.03.2020: Online sichtbar werden: IHK unterstützt den Handel »

30.03.2020: Bürgermeisterin Schuppler entscheidet per Dringlichkeitsbeschluss »

30.03.2020: Weitere sieben Corona-Erkrankte in Siegen-Wittgenstein »

30.03.2020: Soforthilfen richten sich auch an Landwirte »

29.03.2020: Sieben neue Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

27.03.2020: Erster Corona-Toter in Siegen-Wittgenstein zu beklagen »

27.03.2020: Wochenrückblick von Bürgermeisterin Schuppler »

26.03.2020: Gemeinsam gegen das Virus »

26.03.2020: Zwölf neue bestätigte Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

25.03.2020: Zehn neue bestätigte Coronafälle in Siegen-Wittgenstein - Mitarbeiter der Infohotline des Kreises können auch in sechs Fremdsprachen Auskunft geben »

25.03.2020: »NRW-Soforthilfe 2020« für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige startet in dieser Woche »

24.03.2020: Sieben neue bestätigte Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

24.03.2020: Gemeinde Wilnsdorf bietet Rückerstattung der Eintrittskarten für abgesagte Theatervorstellung am 28.03. an »

23.03.2020: Drei neue bestätigte Coronafälle »

23.03.2020: Leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld »

23.03.2020: Soforthilfen für Kleinunternehmen: NRW ergänzt Zuschüsse des Bundes »

22.03.2020: Landesregierung erlässt Kontaktverbot »

22.03.2020: Erste Coronainfizierte in Siegen-Wittgenstein genesen »

21.03.2020: Coronavirus: Bürgermeisterin Schuppler gibt kurzen Rückblick im Interview »

20.03.2020: Rund 380 Coronatests in dieser Woche durchgeführt »

20.03.2020: Keine Beiträge für Betreuung an Schulen »

20.03.2020: Digital-Angebote Bibliothek, Musikschule, Jugendtreff »

20.03.2020: Landesregierung sagt NRW-Rettungsschirm für Unternehmen zu »

19.03.2020: Zwei weitere Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

18.03.2020: Bürgermeisterin Schuppler unterstützt kreisweite Regelungen zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie »

18.03.2020: Drei weitere Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

17.03.2020: Fünf neue Infektionsfälle - Servicezeiten des Bürgertelefons werden ausgeweitet »

17.03.2020: #siwiHilft - Kreis organisiert Hilfesystem »

16.03.2020: Fünf weitere Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

15.03.2020: Zwei neue Coronafälle am Wochenende bestätigt »

14.03.2020: Am Montag noch alle Kindertageseinrichtungen geöffnet! »

13.03.2020: Mit sofortiger Wirkung: Einschränkung der Besucherangebote der Gemeinde Wilnsdorf »

13.03.2020: Unterricht an nordrhein-westfälischen Schulen ruht bis Ostern »

13.03.2020: Volkshochschule Siegen-Wittgenstein stellt den Unterrichtsbetrieb ein »

13.03.2020: Vier weitere Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

13.03.2020: Acht neue Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

12.03.2020: Wilnsdorf sagt kommunale Veranstaltungen ab »

11.03.2020: Zweiter bestätigter Coronafall in Siegen-Wittgenstein »

10.03.2020: Erster bestätigter Coronafall in Siegen-Wittgenstein »

09.03.2020: Großveranstaltungen absagen: Kreisgesundheitsamt schließt sich Empfehlung der Gesundheitsminister an »

06.03.2020: Kreis richtet mobile Teams und zwei zentrale Anlaufstellen für Coronatests ein »

06.03.2020: Hinweise an Veranstalter »

05.03.2020: Corona-Verdacht in Womelsdorf nicht bestätigt »

31.01.2020: Untersuchungsergebnisse liegen vor: Beide Patienten im Kreisklinikum nicht mit Coronavirus infiziert »

28.01.2020: Vorbereitung auf mögliches Auftreten des Coronavirus »

Hygienetipps: Abstand halten!

Hier klicken für weitere Informationen

Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen zusammengefasst (s. Infokasten "Dokumente"). Empfohlen werden:

  • Halten Sie einen Abstand von 1-2 Metern zu hustenden oder niesenden Fremdpersonen
  • Vermeiden Sie das Hände geben und das Anhusten
  • Waschen Sie sich gründlich die Hände nach Personenkontakt, vor der Nahrungsaufnahme, nach dem Niesen oder Husten und nach dem Besuch sanitärer Einrichtungen
    • Hände unter fließendes Wasser halten
    • Hände von allen Seiten mit Seife einreiben über 20-30 Sekunden
    • Hände wieder unterfließendem Wasser abwaschen und
    • mit einem sauberen (Papier)-Tuch abtrocknen
  • Husten oder Niesen Sie in Ihre Ellenbeuge
  • Einmaltaschentücher gehören nach der Benutzung sofort in den Abfall
  • Vermeiden Sie die Berührung von Nase, Augen und Mund
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu möglicherweise infizierten Personen
  • (Fieberhaft) Erkrankte Personen sollten im eigenen Interesse zu Hause bleiben
  • Lüften Sie regelmäßig und gut durch
  • Sollten Sie selbst Symptome haben, bleiben Sie zu Hause und wenden Sie sich zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt oder – außerhalb der Sprechzeiten - an die Nummer des kassenärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117

Hygienetipps optisch aufbereitet:


Corona-Verdacht? Hausarzt anrufen!

Hier klicken für mehr Informationen

Wer den Verdacht hat, dass er mit dem Coronavirus infiziert sein könnte, muss zunächst seinen Hausarzt kontaktieren – und zwar telefonisch! Auf einen Besuch in der Praxis sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

Als Verdachtsfall gelten Personen,

  • die Krankheitszeichen wie Fieber, trockenen Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit aufweisen (einige Betroffene klagten auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit, Durchfall) UND Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn gehabt haben oder
  • entsprechende Krankheitszeichen aufweisen UND in Risikogebieten bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn gewesen sind.

Der Arzt schickt dann eine Überweisung mit den Kontaktdaten des Patienten an das Kreisgesundheitsamt. Das setzt sich anschließend mit dem Patienten in Verbindung und klärt noch einmal ab, ob tatsächlich ein wirklicher Verdachtsfall vorliegt. Wenn dies der Fall ist, wird ein Termin für die Testung vereinbart, entweder in einer der beiden zentralen Anlaufstellen oder durch ein mobiles Team.

Aber warum werden nur Menschen getestet, die schon Krankheitssymptome haben?

Damit das Virus durch einen Test nachweisbar ist, muss eine gewisse Viruslast im Körper vorhanden sein. Die ist in aller Regel aber dann auch mit Krankheitssymptomen verbunden. „Testet man jemanden ohne Symptome, dann wird das Ergebnis in aller Regel negativ sein“, erklärt das Kreisgesundheitsamt. Das wäre aber nur eine trügerische Sicherheit, denn aufgrund der Inkubationszeit könnten die Betroffenen trotzdem infiziert sein und noch in einem Zeitraum von bis zu 14 Tagen nach der Infektion erstmals Symptome zeigen.

Das ist auch der Grund, warum nicht jeder, der aus Risikogebieten zurückkommt oder Kontakt zu einem bestätigt Infizierten hat, automatisch getestet wird, sondern nur solche Personen, die auch Krankheitssymptome zeigen.