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Informationen zum Coronavirus

Das Coronavirus breitet sich in ganz Deutschland, auch in NRW und im Kreis Siegen-Wittgenstein, weiter aus. Das bringt beinah täglich neue Nachrichten und gesetzliche Regelungen mit sich. Nachfolgend haben wir alle Informationen zusammengefasst, die die Gemeinde Wilnsdorf betreffen.

Außerdem finden Sie am Schluss dieser Seite wichtige Hinweise, mit denen Sie die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus reduzieren können sowie eine Anleitung, wie beim Verdacht auf eine Infektion vorzugehen ist.

Infektionsgeschehen im Kreis Siegen-Wittenstein

Stand 28.05.2020, 18.00 Uhr: 

  • 15 aktuelle Infektionsfälle, davon 1 in der Gemeinde Wilnsdorf
    • 2 Betroffene werden in Krankenhäusern behandelt, davon 1 intensivmedizinisch
  • 288 genesene Patienten
  • 8 Todesfälle
  • Gesamtzahl seit Beginn der Ausbreitung: 311 Fälle, davon 12 in der Gemeinde Wilnsdorf

(Quelle: Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein)

Fallzahlen deutschlandweit: Information des Robert-Koch-Instituts

Aktuelle Rechtslage und Hinweise zu kommunalen Einrichtungen

Am 9. Mai stellte Ministerpräsident Armin Laschet den Nordrhein-Westfalen-Plan vor, mit dem die Coronaschutzmaßnahmen Schritt für Schritt zurückgefahren werden sollen. Nachfolgend haben wir die angedachten Stufen beschrieben.

Die Erläuterungen stellen keine rechtsverbindlichen Texte dar, diese sind in den aktuell gültigen Verordnungen zu finden (s. Infokasten "Dokumente"). Alle bisher angeordneten Regelungen sind außerdem auf der Website des NRW-Gesundheitsministeriums aufgelistet.

Aufenthalt im öffentlichen Raum, persönliche Verhaltenspflichten

Ab 30. Mai bis vorerst 15. Juni gilt:

In der Öffentlichkeit dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten.
Wichtig: Dies gilt unter der Voraussetzung, dass eine Rückverfolgbarkeit der am Treffen beteiligten Personen – für den Fall einer Infektion mit dem Coronavirus – für vier Wochen nach dem Zusammentreffen sichergestellt werden kann.
Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Bis einschließlich 29. Mai 2020 gilt:

Jede in die Grundregeln des Infektionsschutzes einsichtsfähige Person ist verpflichtet, sich im öffentlichen Raum so zu verhalten, dass sie sich und andere keinen vermeidbaren Infektionsgefahren aussetzt.

Mehrere Personen dürfen im öffentlichen Raum nur zusammentreffen, wenn es sich um

  1. Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner,
  2. Personen aus maximal zwei verschiedenen häuslichen Gemeinschaften,
  3. die Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen,
  4. zwingend notwendige Zusammenkünfte aus betreuungsrelevanten Gründen handelt.

handelt. Bei Verwandten nach Ziffer 1 gilt dies unabhängig davon, ob die Betroffenen in häuslicher Gemeinschaft leben.

Andere Ansammlungen und Zusammenkünfte von Personen im öffentlichen Raum sind bis auf weiteres unzulässig; ausgenommen sind:

  1. unvermeidliche Ansammlungen bei der bestimmungsgemäßen Verwendung zulässiger Einrichtungen (insbesondere bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen),
  2. die Teilnahme an nach dieser Verordnung zulässigen Veranstaltungen und Versammlungen,
  3. zulässige sportliche Betätigungen,
  4. zwingende berufliche Zusammenkünfte.

Mund-Nase-Bedeckung ("Maskenpflicht")

Weiterhin muss bis einschließlich 15.06.2020 an folgenden Orten eine textile Mund-Nase-Bedeckung (zum Beispiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) getragen werden:

  • in geschlossenen Räumlichkeiten bei Konzerten und Aufführungen (außer am Sitzplatz),
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
  • in Innenbereichen von Ausflugsschiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen,
  • beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
  • in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften; auch auf Wochenmärkten, in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
  • auf Messen und Kongressen (außer am Sitzplatz),
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
  • in geschlossenen Räumlichkeiten von gastronomischen Einrichtungen außer am Sitzplatz,
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
  • im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
  • in Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.

Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt. Ebenfalls dürfen Beschäftigte hilfsweise – falls das dauerhafte Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung zu Beeinträchtigungen führt – ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier nutzen.

Ausnahmen: Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Einreisende und Rückreisende

Nordrhein-Westfalen hat seit 15. Mai 2020 Einreisende und Rückreisende aus EU- und Schengen-assoziierten Staaten (neben EU Island, Norwegen, Liechtenstein und Schweiz) sowie aus Großbritannien von der Pflicht ausgenommen, sich zunächst für zwei Wochen in häusliche Quarantäne zu begeben. Details regelt die Coronaeinreiseverordnung (s. Infokasten "Dokumente").

Gastronomie, Hotels, Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird eine stufenweise Öffnung angestrebt.

Seit 11. Mai sind wieder möglich:

  • Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbissen, (Eis-) Cafes, öffentlich zugänglichen Mensen und Kantinen sowie anderen Einrichtungen der Speisegastronomie, sofern im Innen- und – wenn vorhanden – Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots und der vom Gesundheitsministerium für die Gastronomie festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards gewährleistet ist.
    Am selben Tisch dürfen nur Personen sitzen, die dem Kontaktverbot nicht unterfallen (zum Beispiel Familien, zwei häusliche Gemeinschaften).
    Buffet-Angebote mit offenen Lebensmitteln bleiben nicht zulässig.
  • Touristische Nutzung und Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen (unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen).
  • Öffnung von Freizeitparks (mit genehmigtem Hygienekonzept), Ausflugsschiffen, Fahrrad- und Bootsverleihen.

Seit 18. Mai sind touristische Übernachtungen in Hotels, Pensionen, Jugendherbergen und ähnlichen Beherbergungsbetrieben wieder möglich. Dies gilt für Personen, die ihren Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union, Islands, Liechtensteins, Norwegens, der Schweiz oder Großbritanniens haben. Es gelten strenge Auflagen z.B. zur Nutzung von Doppelzimmern, für das gastronomische Angebot sowie zur Erfassung der Kontaktdaten der Gäste. Für Mitarbeiter, die direkten Kontakt mit Gästen haben, gilt die Maskenpflicht. Details regeln die Hygiene- und Infektionsschutzstandards des NRW-Gesundheitsministeriums (Anlage zur Coronaschutzverordnung, zu finden im Infokasten "Dokumente").
 
Mit Zieldatum ab Pfingsten (30. Mai) sind Busreisen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder zulässig.
 
Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

Handel und Dienstleistungen

Geschäfte dürfen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (1 Person pro 10 qm Verkaufsfläche, Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen) seit 11. Mai wieder öffnen. 

Bereits seit 4. Mai dürfen Friseure und Fußpfleger ihrer Tätigkeit nachgehen, sofern die vom Gesundheitsministerium festgelegten strengen Hygiene- und Infektionsschutzstandards beachtet werden (Anlage zur Coronaschutzverordnung, zu finden im Infokasten "Dokumente"). Gleiches gilt seit 11. Mai für die körpernahen Dienstleistungen von Kosmetik- und Nagelstudios sowie Massagestudios. Unter Beachtung dieser Vorgaben sind seit 20. Mai auch Tätowieren und Piercen wieder erlaubt.

Auch Sonnenstudios dürfen öffnen, hier ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung der Dienstleistung zu achten.

Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen; es dürfen sich nur der Fahrschüler und der Fahrlehrer sowie während der Fahrprüfung zusätzlich eine Prüfungsperson oder im Rahmen der Fahrlehrerausbildung ein Fahrlehreranwärter im Fahrzeug aufhalten. Bitte beachten Sie die Maskenpflicht.

Kinderbetreuung

Ab Donnerstag, 14. Mai, wird die Kindertagesbetreuung schrittweise geöffnet, zunächst für Vorschulkinder mit einer Anspruchsberechtigung nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz sowie für Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer wesentlichen Behinderung bedroht sind. Zudem werden die Kindertagespflegestellenangebote für Kinder, die ihr zweites Lebensjahr vollendet haben, geöffnet sowie für Brückenprojekte. Auch von Eltern organisierte private Betreuung ist zulässig, sofern die Kinder in gleichen Gruppen bleiben.

Ab dem 28. Mai erfolgt wie die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder.

Am 8. Juni geht Nordrhein-Westfalen den nächsten Schritt seines Öffnungsplans und wechselt von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Alle Kinder können dann in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen. Dies geschieht unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens.

Kulturangebote (u.a. Bibliothek, Jugendtreff, Museum, Musikschule)

Kommunale Kultureinrichtungen und -angebote

Das Museum Wilnsdorf ist seit 13. Mai wieder geöffnet. Die Bibliothek kann ab 2. Juni wieder besucht werden.

  • der Jugendtreff öffnet seine Türen virtuell, dank der App "Discord" » näheres
  • die Musikschule bietet Instrumentalunterricht u.a. auch per Videokonferenzen etc. » näheres

Generelle Hinweise

Seit 11. Mai sind kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen unter freiem Himmel zulässig – oder auf der Grundlage eines strengen Hygienekonzepts nach behördlicher Genehmigung auch in Gebäuden.
In Musikschulen sind auch Ensembles mit maximal sechs Teilnehmern möglich.
Der Probenbetrieb in Kultureinrichtungen ist unter Schutzauflagen zulässig, ausgenommen sind wegen der besonderen Infektionsgefahren aber noch Chöre und Orchester mit Blasinstrumenten.

Ab dem 30. Mai können Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser wieder öffnen. Allerdings nur mit bis zu einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität, höchstens 100 Zuschauern. Darüber hinaus sind geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit zu treffen. Gegebenenfalls gilt die Maskenpflicht. Mehr als 100 Zuschauer sind nur unter Einhaltung eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts zulässig. Die Detailregelungen, auch für Proben, sind in den Hygiene- und Infektionsschutzstandards geregelt (s. Infokasten "Downloads" - Anhang zur Coronaschutzverordnung.

Rathaus

Das Rathaus der Gemeinde Wilnsdorf wird Schritt für Schritt wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Den Anfang macht das Bürgerbüro und steht seit 4. Mai wieder – mit vorheriger Terminvergabe – für alle Dienstleistungen zur Verfügung, nicht nur in dringlichen Angelegenheiten.

Mit Termin und Mund-Nase-Bedeckung ins Bürgerbüro

Die Terminvereinbarung ist das entscheidende Mittel, um den Publikumsverkehr im Bürgerbüro effektiv steuern zu können, im Sinne des größtmöglichen Infektionsschutzes für Besucher und Mitarbeiter gleichermaßen. Jeder mit einem Anliegen ans Bürgerbüro muss vorher telefonisch unter 02739 802-0 oder per E-Mail an buergerbuero@wilnsdorf.de Kontakt aufnehmen, um einen Termin zu vereinbaren. Beim Betreten des Rathauses ist dann eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, im Foyer besteht zudem die Möglichkeit zur Händedesinfektion.

Übrige Fachdienste telefonisch und per E-Mail erreichbar

Die übrigen Fachdienste im Rathaus sind weiterhin für den normalen Publikumsverkehr geschlossen, die Mitarbeiter sind aber natürlich während der regulären Öffnungszeiten wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail erreichbar, um alle Anliegen abzuklären. Die Telefonzentrale des Rathauses ist telefonisch erreichbar unter 02739 802-0, die Durchwahlen aller Mitarbeiter können der Website www.wilnsdorf.de/mitarbeiter entnommen werden.

Manche Angelegenheiten können über das Online-Bürgerserviceportal erledigt werden. Sollte ein persönlicher Besuch im Rathaus notwendig sein, wird ein individueller Termin vereinbart - auch dann ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht.

Schulen

Ab Montag, 11. Mai 2020, kehren an Gymnasien und Gesamtschulen vorrangig die Schülerinnen und Schüler zurück, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. Sollten darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen beziehungsweise Klassen von der Jahrgangsstufe 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase tageweise in einem rollierenden System möglich.
An den Schulformen der Sekundarstufe I (Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem ein bis zwei Jahrgänge der Klassenstufen 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück. Bis zum Abschluss der dezentralen Prüfungen, die in diesem Jahr die Zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10 ersetzen, erhält die Jahrgangsstufe 10 weiterhin vorrangig Unterricht. Danach wird dieser Jahrgang mit in das rollierende System einbezogen.
 
Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, werden an den Grundschulen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 in einem regelhaften Wechsel mit einem Jahrgang pro Tag wieder unterrichtet. Offener Ganztag und weitere Betreuungsangebote werden parallel zum Unterricht und zur Notbetreuung im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Ressourcen wiederaufgenommen.
 
Wie an den Grundschulen werden ab dem 11. Mai auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 an Förderschulen in regelhaftem Wechsel mit einem Jahrgang pro Tag unterrichtet (mit Ausnahme der Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung). Zudem sollen nach Möglichkeit Schülerinnen und Schüler aus ein bis zwei Jahrgängen der Klassenstufen 5 bis 9 im rollierenden System an die Schulen zurückkehren.

Sport und Freizeit

Für den Sport- und Freizeitbereich gelten folgende Stufen:
 
Bereits seit Donnerstag (7. Mai) ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.
Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen bis auf weiteres nicht genutzt werden. Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern bis 14 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.
 
Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen bereits zulässig.
 
Seit 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios und Tanzschulen sowie von Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine für den kontaktlosen Freizeit- und Breitensport unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen (Anlage zur Coronaschutzverordnung, siehe Infokasten "Dokumente") wieder möglich.
 
Frei- und Naturbäder dürfen seit 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen. Dagegen bleiben Hallenschwimmbäder, Spaßbäder, Saunen und ähnliche Einrichtungen vorerst geschlossen.
 
Ab 30. Mai ist die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt ausschließlich im Freien wieder erlaubt, innerhalb der erlaubten Personenkonstellationen. Auch Wettbewerbe im Freien sind im Breiten- und Freizeitsport auf und außerhalb von öffentlichen oder privaten Sportanlagen wieder zulässig, wenn ein besonderes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorliegt. Wenn Hygieneauflagen erfüllt werden, dürfen auch wieder bis zu 100 Zuschauer eine Sportanlage betreten. Genutzt werden dürfen auch wieder Umkleide- und Sanitäranlagen, sofern die nötigen Infektionsschutzauflagen erfüllt sind.

In Hallenbädern, Wellness-, Erlebnis-, „Spaßbädern“ und ähnlichen Einrichtungen nur der Betrieb von Bahnen-Schwimmbecken für den Schwimmsport unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzstandards zulässig. Saunen und ähnliche Einrichtungen bleiben vorerst geschlossen.

Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Mit Blick auf den Muttertag sind seit Samstag, 9. Mai, Besuche in Senioren- und Pflegeheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, vorher bei den Einrichtungen anzurufen, damit diese die Besuche mit Blick auf Hygiene und Infektionsschutz besser planen können.

Ab dem 20. Mai sind Besuche in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen wieder zulässig. Voraussetzung dafür sind individuelle, einrichtungsbezogene Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte, um Patienten, Bewohner und Personal vor dem Coronavirus zu schützen. Es ist maximal ein Besuch pro Tag und Patient von maximal zwei Personen zulässig. Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen. Wenn das Infektionsgeschehen es erfordert, können die Einrichtungen Besuchsverbote für die gesamte Einrichtung oder einzelne Abteilungen erlassen. Hinweis: Einzelne Krankenhäuser können bereits ab dem 11. Mai 2020 wieder Besuche zulassen, sofern sie dies für angemessen halten und ein entsprechendes Schutzkonzept vorliegt und umgesetzt werden kann.

Standesamtliche Trauungen

Heiratswillige Wilnsdorferinnen und Wilnsdorfer dürfen sich ab 20. Mai über gute Nachrichten freuen. Die Lockerungen im Coronaschutz erlauben es, dass Brautpaare zur standesamtlichen Trauung im Wilnsdorfer Rathaus ab sofort bis zu sechs Gäste mitbringen können. Auch im Museum Wilnsdorf, in der besonderen Atmosphäre des volkskundlichen Bereichs, kann wieder geheiratet werden. Der großzügige Raum macht möglich, dass Brautpaare hier sogar von bis zu 12 Gästen begleitet werden. Die Cafeteria darf leider nicht genutzt werden. In beiden Häusern müssen Besucher eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, diese kann aber natürlich während der Trauzeremonie abgesetzt werden. 

Außerdem hat das Land NRW die geltende Coronaschutzverordnung dahingehend geändert, dass im Zuge von Trauungen vor den Gebäuden auch Gäste zusammenkommen können, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Für diese Gäste gilt aber weiterhin, einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und insbesondere einen direkten Kontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.) zu vermeiden.

Veranstaltungen und Versammlungen

Großveranstaltungen (etwa Volksfeste, Jahrmärkte, Kirmes, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste und ähnliche Festveranstaltungen) bleiben bis 31. August untersagt.

Auch alle anderen Veranstaltungen und Versammlungen sind bis auf weiteres untersagt, mit folgenden Ausnahmen:

  • wenn sie der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen (darunter fallen insbesondere politische Veranstaltungen von Parteien einschließlich Wahlkampfständen, Aufstellungsversammlungen zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blutspendetermine)
  • wenn es Sitzungen von rechtlich vorgesehenen Gremien öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Institutionen, Gesellschaften, Gemeinschaften, Parteien oder Vereine sind (hier hilft z.B. ein Blick in die Vereinssatzung, welche Versammlungen zwingend vorgeschrieben sind).

Für erlaubte Versammlungen müssen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) zwischen Personen getroffen werden.

Hinter den Kulissen: eine kleine Rathausreportage

Auch wenn das Coronavirus das öffentliche Leben ziemlich lahmlegt, inklusive der Besuchsmöglichkeiten des Wilnsdorfer Rathauses und seiner Außenstellen, geht die Arbeit der Gemeindeverwaltung natürlich weiter. In nächster Zeit lassen wir uns dabei gern in loser Folge über die Schulter schauen:

Informations- und Hilfsangebote

Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit verbundenen Einschränkungen stellen viele Menschen vor große Herausforderungen.

Beispielsweise brauchen jetzt Menschen Unterstützung, die aus Sorge um ihre Gesundheit den Gang nach draußen scheuen. Auf der anderen Seite gibt es hilfsbereite Nachbarn und bequeme Lieferservices, die genutzt werden können. Und auch unsere Einzelhändler und Gastronomen stellen sich mit neuen Angeboten und Dienstleistungen auf die Corona-Pandemie und ihre Einschränkungen ein.

Wenn Sie auf die nachfolgende Grafik klicken, gelangen Sie zu einer zentralen Informationsquelle, in der wir sowohl ehrenamtliche Unterstützungsangebote wie auch Services unserer Händler und Gastronomen aufgelistet haben. Damit auch in Zeiten räumlicher Distanz die emotionale Nähe nicht verloren geht und unsere Gemeinde ein lebens- und liebenswerter Ort bleibt! Wir in Wilnsdorf - gemeinsam gegen das Virus! 

Kleiner Tipp: diese nützliche Liste ist auch unter dem Kurzlink www.wilnsdorf.de/wirgegendasvirus zu finden!

Mit einem Klick auf die nachfolgenden Angebote gelangen Sie außerdem zu allgemeinen Informationsquellen sowie spezifischen Informationen für Unternehmer und Gewerbetreibende.

Persönliche Sorgen, Nöte, Ängste?
Unterstützung und Hilfe sind nah!

Soziale Kontakte einzuschränken und sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen sind aktuell die wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Doch leider finden nicht alle Menschen zuhause Schutz und Beistand. Daher haben wir nachfolgend einige lokale/ regionale Anlaufstellen sowie die Nummern der wichtigsten Hilfstelefone aufgelistet, die Menschen in Not unterstützen können.

Die Grafiken zum Download und Teilen:

Beratungsstellen und -angebote in Siegen-Wittgenstein (JPG 1,7 MB)

Bundesweite Hilfetelefone für Menschen in Not (JPG 1,4 MB)

Pressemitteilungen der Gemeinde Wilnsdorf, des Kreises Siegen-Wittgenstein und anderer staatlicher Stellen

Aktuelle Pressemitteilungen

29.05.2020: Bibliothek Wilnsdorf öffnet ab 2. Juni wieder »

27.05.2020: NRW passt Coronaschutzmaßnahmen weiter an »

20.05.2020: Gemeinde Wilnsdorf lockert Vorgaben zu standesamtlichen Trauungen »

15.05.2020: Rückblick zur Ratssitzung »

15.05.2020: Corona-Update: Fast keine Veränderungen zum Vortag »

14.05.2020: Drei neue Corona-Infizierte in Siegen-Wittgenstein »

12.05.2020: Kein neuer Corona-Infizierter in Siegen-Wittgenstein »

12.05.2020: Wilnsdorfer Einzelhändler trotzen Corona »

11.05.2020: Ein neuer Corona-Infizierter in Siegen-Wittgenstein »

10.05.2020: Vier neue Infektionen am Wochenende gemeldet »

08.05.2020: Wochenrückblick 20200508 »

08.05.2020: Museum Wilnsdorf ab 13. Mai wieder geöffnet »

07.05.2020: Zwei neue positive Corona-Testergebnisse »

07.05.2020: NRW lockert Corona-Maßnahmen »

06.05.2020: Ein neuer Covid-19-Fall »

06.05.2020: Rutsche und Co sind einsatzbereit »

06.05.2020: Bürgermeisterin besuchte »Sascha's Kochschmiede« »

05.05.2020: Heute keine neuen Covid-19-Infizierten »

05.05.2020: Aufhebung des generellen Besuchsverbots in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe zum Muttertag »

04.05.2020: Covid-19-Zahlen bleiben unverändert »

04.05.2020: Wilnsdorfer Rat kommt am 14. Mai in der Festhalle zusammen »

04.05.2020: Mit Termin und Maske ins Bürgerbüro »

03.05.2020: Am Wochenende zwei neue bestätigte Coronainfektionen »

03.05.2020: Kreis-VHS bereitet sich auf Wiederaufnahme des Lehrbetriebs vor »

02.05.2020: Grüße aus dem Krisenstab »

02.05.2020: Mit Abstand und Schutz: Betrieb bestimmter Kultur- und Freizeiteinrichtungen ab Montag wieder möglich »

01.05.2020: Ein neuer bestätigter Fall und elf genesene Patienten »

01.05.2020: Bund-Länder-Vereinbarung: Spielplätze und Museen dürfen bald öffnen »

30.04.2020: Derzeit 75 Menschen in Siegen-Wittgenstein an Covid-19 erkrankt »

30.04.2020: Kontaktlose Ausleihe der Bibliothek Wilnsdorf wird häufig genutzt »

29.04.2020: Gesundheitsamt gleicht Bewertung für Coronafälle an RKI-Vorgaben an »

29.04.2020: Konzepte für stufenweise Rückkehr zum Normalbetrieb in Schulen und Kitas »

28.04.2020: Seniorin aus Bad Berleburg verstorben »

27.04.2020: Erstmals kein neuer Corona-Fall in Siegen-Wittgenstein »

26.04.2020: Sechs Neuinfizierte am Wochenende registriert »

24.04.2020: Zahl der CoViD19-Erkrankten sinkt auf 116 »

24.04.2020: Wochenbilanz von Bürgermeisterin Schuppler »

24.04.2020: Ohne Baum und Tanz in den Mai »

23.04.2020: 283 Infizierte seit Beginn der Corona-Pandemie »

23.04.2020: Am Montag wird die Maske Pflicht im ÖPNV und Geschäften »

22.04.2020: Erstmals mehr Genesene als Erkrankte in Siegen-Wittgenstein »

21.04.2020: Weiterer Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus zu betrauern »

21.04.2020: Wilnsdorfer Marktfest und »live treff Wilnsdorf« fallen aus »

20.04.2020: Zwei Neuinfizierte und neun Genesene registriert »

19.04.2020: Fünf Neuinfizierte am Wochenende registriert »

17.04.2020: Sechs Neuinfizierte und sechs Genesene am Freitag registriert »

17.04.2020: Anträge auf NRW-Soforthilfe 2020 ab sofort wieder möglich »

17.04.2020: Landesregierung setzt weitere Maßnahmen zum Umgang mit der Coronavirus-Pandemie um »

17.04.2020: Neue Dauerausstellung im Museum Wilnsdorf »

16.04.2020: Ab 23. April gilt wieder regulärer Fahrplan »

16.04.2020: NRW hat erste Details zur Bund-Länder-Einigung in Sachen Corona-Maßnahmen ausgearbeitet »

16.04.2020: Elf Neuinfizierte und acht Genesene am Donnerstag gemeldet »

16.04.2020: Kleine Schritte, große Umsicht »

15.04.2020: Sechs Neuinfizierte und sieben Genesene am Mittwoch gemeldet »

15.04.2020: Bürgerbüro telefonisch und per E-Mail erreichbar »

14.04.2020: Keine Neuinfizierten in Siegen-Wittgenstein »

14.04.2020: Ordnungsamt musste keine Verstöße aufnehmen »

14.04.2020: Anträge für Corona-Soforthilfe können ab 17. April wieder gestellt werden »

13.04.2020: Zahl der aktuell erkrankten Coronapatienten liegt bei 155 »

13.04.2020: NRW-Wirtschafts- und Innenminister warnen ausdrücklich vor falschen Corona-Soforthilfe-Seiten »

12.04.2020: Zwei neue Fälle und eine Genesung gemeldet »

11.04.2020: Neun Neuinfizierte Corona-Patienten am Karfreitag »

09.04.2020: Die Corona-Pandemie fordert weitere zwei Todesfälle in Siegen-Wittgenstein »

09.04.2020: Corona-Wochenbilanz und Ostergruß von Bürgermeisterin Schuppler »

09.04.2020: NRW stoppt vorerst Antragstellung für die Corona-Soforthilfe »

08.04.2020: Zahl der aktuell erkrankten Coronapatienten liegt bei 126 »

08.04.2020: Arbeit im Rathaus geht "hinter den Kulissen" weiter »

07.04.2020: Seit Beginn der Pandemie 195 Corona-Infizierte in Siegen-Wittgenstein »

06.04.2020: Zahl der aktuell erkrankten Coronapatienten liegt bei 142 »

05.04.2020: Weiteres Corona-Opfer in der Region zu beklagen »

04.04.2020: Frau aus Freudenberg ist drittes Corona-Opfer in der Region »

03.04.2020: Bibliothek Wilnsdorf führt neues kontaktloses Ausleihverfahren ein »

03.04.2020: Wochenrückblick von Bürgermeisterin Schuppler »

03.04.2020: Online-Jugendtreff der Gemeinde Wilnsdorf öffnet seine virtuellen Türen »

02.04.2020: Keine Neuaufnahmen in der Celenus Klinik für Neurologie Hilchenbach »

01.04.2020: Corona-Patientin aus Kreuztal verstorben »

31.03.2020: Zahl der Infizierten steigt auf 119 »

31.03.2020: Online sichtbar werden: IHK unterstützt den Handel »

30.03.2020: Bürgermeisterin Schuppler entscheidet per Dringlichkeitsbeschluss »

30.03.2020: Weitere sieben Corona-Erkrankte in Siegen-Wittgenstein »

30.03.2020: Soforthilfen richten sich auch an Landwirte »

29.03.2020: Sieben neue Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

27.03.2020: Erster Corona-Toter in Siegen-Wittgenstein zu beklagen »

27.03.2020: Wochenrückblick von Bürgermeisterin Schuppler »

26.03.2020: Gemeinsam gegen das Virus »

26.03.2020: Zwölf neue bestätigte Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

25.03.2020: Zehn neue bestätigte Coronafälle in Siegen-Wittgenstein - Mitarbeiter der Infohotline des Kreises können auch in sechs Fremdsprachen Auskunft geben »

25.03.2020: »NRW-Soforthilfe 2020« für Kleinbetriebe, Freiberufler und Solo-Selbstständige startet in dieser Woche »

24.03.2020: Sieben neue bestätigte Coronafälle in Siegen-Wittgenstein »

24.03.2020: Gemeinde Wilnsdorf bietet Rückerstattung der Eintrittskarten für abgesagte Theatervorstellung am 28.03. an »

23.03.2020: Drei neue bestätigte Coronafälle »

23.03.2020: Leichterer Zugang zum Kurzarbeitergeld »

23.03.2020: Soforthilfen für Kleinunternehmen: NRW ergänzt Zuschüsse des Bundes »

22.03.2020: Landesregierung erlässt Kontaktverbot »

22.03.2020: Erste Coronainfizierte in Siegen-Wittgenstein genesen »

21.03.2020: Coronavirus: Bürgermeisterin Schuppler gibt kurzen Rückblick im Interview »

20.03.2020: Rund 380 Coronatests in dieser Woche durchgeführt »

20.03.2020: Keine Beiträge für Betreuung an Schulen »

20.03.2020: Digital-Angebote Bibliothek, Musikschule, Jugendtreff »

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Hygienetipps: Abstand halten!

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Der Kreis Siegen-Wittgenstein hat Verhaltensregeln zum Schutz vor Infektionen zusammengefasst (s. Infokasten "Dokumente"). Empfohlen werden:

  • Halten Sie einen Abstand von 1-2 Metern zu hustenden oder niesenden Fremdpersonen
  • Vermeiden Sie das Hände geben und das Anhusten
  • Waschen Sie sich gründlich die Hände nach Personenkontakt, vor der Nahrungsaufnahme, nach dem Niesen oder Husten und nach dem Besuch sanitärer Einrichtungen
    • Hände unter fließendes Wasser halten
    • Hände von allen Seiten mit Seife einreiben über 20-30 Sekunden
    • Hände wieder unterfließendem Wasser abwaschen und
    • mit einem sauberen (Papier)-Tuch abtrocknen
  • Husten oder Niesen Sie in Ihre Ellenbeuge
  • Einmaltaschentücher gehören nach der Benutzung sofort in den Abfall
  • Vermeiden Sie die Berührung von Nase, Augen und Mund
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu möglicherweise infizierten Personen
  • (Fieberhaft) Erkrankte Personen sollten im eigenen Interesse zu Hause bleiben
  • Lüften Sie regelmäßig und gut durch
  • Sollten Sie selbst Symptome haben, bleiben Sie zu Hause und wenden Sie sich zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt oder – außerhalb der Sprechzeiten - an die Nummer des kassenärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117

Hygienetipps optisch aufbereitet:


Corona-Verdacht? Hausarzt anrufen!

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Aktualisierung vom 07.04.2020:

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine Richtlinien, wer auf das Coronavirus getestet werden sollte, verändert. Die Empfehlung gilt jetzt für einen wesentlich größeren Personenkreis. Rückkehr aus einem Risikogebiet spielt dabei keine Rolle mehr und man muss auch nicht unbedingt Kontakt zu einem bestätigt Infizierten gehabt haben.

„Nach wie vor ist ein Test auf eine Infektion mit dem Coronavirus aber nur sinnvoll, wenn Krankheitsanzeichen vorliegen“, erläutert Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. „Ohne Symptome wird der Test selbst bei einem Infizierten oft negativ sein, weil die Virenlast im Körper dann nicht hoch genug ist, um ein positives Testergebnis auszulösen. Wenn aber Atemwegserkrankungen mit Symptomen wie Husten, Niesen oder Halsschmerzen vorliegen, sollte man sich auf jeden Fall testen lassen“, betont Dr. Grabe.

Ein Test sei zudem sinnvoll, wenn jemand mit Grippesymptomen Vorerkrankungen habe oder sich seine Erkrankung verschlimmere und Atemnot oder hohes Fieber hinzukomme. Außerdem sollten sich Personen mit Grippesymptomen testen lassen, die im Krankenhaus oder in der Altenpflege arbeiten oder anderweitig mit Risikogruppen in Kontakt kommen.

Wer den Verdacht hat, dass er mit dem Coronavirus infiziert sein könnte, muss zunächst seinen Hausarzt kontaktieren – und zwar telefonisch! Auf einen Besuch in der Praxis sollte nach Möglichkeit verzichtet werden.

Der Arzt schickt dann eine Überweisung mit den Kontaktdaten des Patienten an das Kreisgesundheitsamt. Das setzt sich anschließend mit dem Patienten in Verbindung und klärt noch einmal ab, ob tatsächlich ein wirklicher Verdachtsfall vorliegt. Wenn dies der Fall ist, wird ein Termin für die Testung vereinbart, entweder in einer der beiden zentralen Anlaufstellen oder durch ein mobiles Team.