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10.11.2021

Erste Impulse für neue LEADER-Bewerbung

Wo liegen die Stärken und Schwächen der Region? Welche Entwicklungsbedarfe ergeben sich hieraus für die Zukunft? Und mit welchen Projekten könnte man diesen begegnen? Kurzum: Wo soll die Reise hingehen? Dieser Fragen gingen rund 50 Interessierte im Rahmen der öffentlichen Auftaktveranstaltung LEADER-Wiederbewerbung 2023-2027 auf den Grund.

40 LEADER-Projekte, größtenteils getragen von ehrenamtlichen Akteuren, wurden in den vergangenen sechs Jahren in den Gemeinden Burbach, Neunkirchen und Wilnsdorf erfolgreich umgesetzt, werden gerade noch durchgeführt oder zur Bewilligung durch den Fördergeber vorbereitet. Neben zahlreichen gemeindebezogenen Projekten wurden bzw. werden auch acht interkommunale Projekte realisiert, darunter die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie für das südliche Siegerland, die ZukunftsWERTEN Wasserorte und die zukunftsweisende Wasserstoff-Studie. Mehr als 1,8 Millionen Euro an EU- und Landesmitteln fließen insgesamt in die 40 LEADER-Projekte. Eine Restsumme rund 120.000 € steht bis zum Ende der laufenden Förderperiode im Dezember 2022 noch zur Verfügung.

Dass man als LEADER-Region nahtlos an die aktuelle Förderperiode anschließen will, hatten die Räte der drei Gemeinden bereits im September und Oktober einstimmig befürwortet. Für die inhaltliche Ausrichtung kamen nun Vertreter*innen des Regionalvereins, zahlreicher weiterer Vereine aus dem Südsiegerland, die Bürgermeister der drei Kommunen, Kommunalpolitiker*innen und weitere Interessierte in der Hickengrundhalle zusammen, um den symbolischen Koffer mit vielen bunten Ideen zu füllen. Die Veranstaltung brachte erste Impulse für mögliche Projektansätze in den Themenfeldern "Lebensqualität und Dorfleben", "Wirtschaft und Arbeitsplätze"und "Natur, Umwelt und Klima". Diese sollen in den nächsten Wochen in Arbeitsgruppen sowie im Rahmen einer zweiten Veranstaltung weiter ausgearbeitet werden.

"Ich freue mich über einen ersten intensiven und fruchtbaren Austausch über die Zukunft unserer Region und die vielen guten Ideen und Anregungen, die eingebracht wurden. Alle, auch diejenigen, die bei der Auftaktveranstaltung nicht dabei sein konnten, sind herzlich eingeladen sich am weiteren Bewerbungsprozess als LEADER-Region zu beteiligen", so die 1. Vorsitzende Roswitha Still.

Wer in einer Arbeitsgruppe zu einem der Themenfelder mitarbeiten möchte, wird gebeten sich mit dem Regionalmanagement unter 02739 802 355 oder info@leader-3laendereck.de in Verbindung zu setzen. Weitere Beteiligungsformate folgen im Januar und Februar. Details hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Das Förderprogramm LEADER ist Teil des Europäischen Landwirtschaftsfonds (ELER) und wird durch Landesmittel bezuschusst. Die Kommunen der LEADER-Regionen sind mit einem Eigenanteil ebenfalls beteiligt.

Quelle: Pressemitteilung des Regionalvereins LEADER-Region 3-Länder-Eck e.V.