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07.02.2020

Ärztliche Versorgung in Wilnsdorf weiterhin gesichert

Wie Wilnsdorfs Wirtschaftsförderin Stefanie Wiegel in der gestrigen Ratssitzung mitteilte, fand kürzlich im Rathaus auf Einladung von Bürgermeisterin Schuppler ein Erfahrungsaustausch zum Thema ärztliche Versorgung statt. Eingeladen waren neben allen Wilnsdorfer Hausärzten auch ausdrücklich alle Fach- und Zahnärzte.

Überdurchschnittliche Quote

Ziel der Veranstaltung war es, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie die Gemeinde Wilnsdorf die Nachfolgersuche der niedergelassenen Ärzte unterstützen kann. Wiegel konnte von einer hohen Resonanz berichten, etwa 15 Ärzte waren der Einladung gefolgt.

Am Gespräch nahmen auch Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KZVWL) teil, die zu Beginn einen Überblick über die aktuellen Versorgungszahlen gaben. Nach diesen ist die Gemeinde Wilnsdorf im Bereich der ärztlichen Versorgung gut aufgestellt. Der Mittelbereich Siegen, zu dem die Gemeinde Wilnsdorf zählt, wies laut KVWL im Jahr 2019 einen Versorgungsgrad von 103,4 % auf. Rechnerisch auf die Gemeinde Wilnsdorf heruntergebrochen, bedeute dies einen Versorgungsgrad von 134,4 %, so Wiegel. Damit praktizieren in der Gemeinde Wilnsdorf im Vergleich zum Durchschnitt in Westfalen-Lippe und im Mittelbereich Siegen überdurchschnittlich viele Hausärzte. Auch die zahnärztliche Versorgung ist aktuell laut KZVWL nicht gefährdet.

Nächster Erfahrungsaustausch im Sommer

Dennoch hätte Bürgermeisterin Schuppler im Gespräch mit den Medizinern ihren Willen unterstrichen, zur Sicherung dieser guten Versorgungsquote beizutragen, so Wiegel. Einige Vorschläge zur Nachwuchsgewinnung seien bereits von den anwesenden Ärzten geäußert worden, die nun von der Gemeinde Wilnsdorf auf Umsetzbarkeit geprüft und ggf. realisiert werden. Ergebnisse sollen bei einem nächsten Treffen im Sommer vorgestellt werden, kündigte Wilnsdorfs Wirtschaftsförderin an. Einzelne Hilfestellungen habe sie bereits im Nachgang zum Treffen leisten können, schloss Wiegel ihren Bericht ab.