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15.05.2019

Feuerwehrgerätehaus Rinsdorf wird um- und angebaut

Die Rinsdorfer Feuerwehrmänner und -frauen dürfen sich auf eine Modernisierung ihres Feuerwehrgerätehauses freuen. „Die Arbeiten haben bereits begonnen“, berichtet Bürgermeisterin Christa Schuppler.

Die umfangreiche Maßnahme wurde der Politik Ende 2018 vorgestellt. Damals erklärte Feuerwehrleiter Christian Rogalski, dass die Fahrzeughalle aufgrund der immer größer werdenden Fahrzeuge zu klein geworden ist. Auch die Umkleideräume böten nicht ausreichend Platz für geschlechtergetrennte Umkleide- und Sanitärräume.

Mit den jetzt angelaufenen Baumaßnahmen wird Platz geschaffen. So wird vor das bestehende Gebäude eine neue Fahrzeughalle angebaut, die den Sicherheitsbestimmungen entspricht und ausreichend Platz für das dort stationierte Feuerwehrfahrzeug bietet.

Der damit verbleibende Raum in der alten Fahrzeughalle wird zu einem großen Umkleideraum für die Feuerwehrmänner umgebaut, sodass der vorhandene Umkleideraum künftig von den Feuerwehrfrauen genutzt werden kann. Des Weiteren entstehen getrennte Sanitärbereiche mit Duschen, und auch die sogenannte „schwarz-weiß-Trennung“ wird umgesetzt, mit Spinden sowohl für die Einsatz- als auch für die private Kleidung.

Die aktuellen Baumaßnahmen behindern potentielle Einsätze nicht. Während des Baus dient der Mehrzweckraum (kleiner Saal) des Bürgerhauses der Löschgruppe als Umkleidemöglichkeit. Die bisherige Nutzung als Schulungsraum bleibt bestehen, mit einer Änderung: der Raum soll zukünftig zur ausschließlichen Nutzung der Feuerwehr zur Verfügung stehen. Damit hat die Einheit Rinsdorf dann ebenfalls einen eigenen Schulungsraum. „Das erweitert die Möglichkeiten für unsere Einheit in Rinsdorf“, ist sich Einheitsführer Burkhard Hartmann sicher, der sich sehr für diese Lösung eingesetzt hat.

„Ich habe einen intensiven und konstruktiven Austausch mit der Löschgruppe Rinsdorf, insbesondere mit Herrn Hartmann, erlebt, der diese abgestimmten guten Ergebnissen erzielt hat“, erläutert Schuppler, die gemeinsam mit Rogalski die Gespräche vor Ort geführt hat.

Am Ende stehe eine insgesamt gelungene Planung, da sind sich alle Beteiligten sicher.