Kreistagsbeschluss über Kreisumlagen bringt keine finanzielle Entspannung für Gemeinde Wilnsdorf
Am vergangenen Freitag kam der Kreistag erneut zusammen, um den Haushaltsplan des Kreises Siegen-Wittgenstein für 2023 zu beschließen. Der im November präsentierte Erstentwurf sah eine Anhebung der Hebesätze für die Kreisumlagen vor. Die Gemeinde Wilnsdorf stellte sich bei ihrer Haushaltsplanung auf einen Mehraufwand in Höhe von rund 4 Mio. Euro ein.
Aus Sicht der Gemeinde Wilnsdorf muss nun festgestellt werden, dass der Kreistag mit seinem Beschluss vom 10. Februar leider nicht von diesem Finanzvolumen abgewichen ist. Vielmehr bedeutet die minimale Senkung der allgemeinen Kreisumlage um lediglich 0,1% bei gleichzeitiger Erhöhung der Jugendamtsumlage um 2,16% sogar eine noch etwas höhere Zahlungsverpflichtung als ursprünglich angenommen.
Die Gemeinde Wilnsdorf muss nun 4,1 Mio. Euro mehr an den Kreis Siegen-Wittgenstein überweisen als im Jahr 2022, den Rekordwert von insgesamt 19,1 Mio. Euro.