An Wieland-Grundschule wird temporäre Schulstraße eingerichtet
Am 2. September startet der Unterricht auch in der neuen Wieland-Grundschule am Höhwäldchen. Damit die erste Schulwoche nicht mit Verkehrschaos beginnt, richtet die Gemeinde Wilnsdorf für einen begrenzten Zeitraum eine so genannte Schulstraße ein: Das bedeutet, dass die Straße zu den zu den Bring- und Abholzeiten insbesondere für sogenannte Elterntaxis gesperrt ist.
Weniger Autos bedeuten mehr Verkehrssicherheit für Kinder
Konkret wird die Straße an den Schultagen vom 2. September bis einschließlich 8. September immer morgens zwischen 7 und 8 Uhr sowie mittags zwischen 12 und 13 Uhr für den motorisierten Verkehr gesperrt sein. Bürgermeister Hannes Gieseler begründet die Entscheidung mit den Erfahrungen, die die Verwaltung an den Grundschulen gemacht hat. „Leider setzen viele Eltern ihre Kinder direkt vor der Schule ab. Das kann für andere Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, schnell gefährlich werden. Wir wollen sichere Bedingungen für alle schaffen. Deswegen halten wir den Autoverkehr in den ersten Tagen von der Schule fern“.
Wer die benachbarte Kita oder das Seniorenheim ansteuern muss, kann aber selbstverständlich passieren. „Wir werden das streng kontrollieren“, ergänzt Johannes Schneider, Ordnungsdezernent der Gemeinde Wilnsdorf.
Hol- und Bringzone am neuen Busbahnhof eingerichtet
Wer sein Grundschulkind trotzdem mit dem Auto bringen möchte, kann den neuen Busbahnhof am Wielandstadion ansteuern. Dort gibt es eine Hol- und Bringzone, in der kurz gehalten werden kann, um die Schulkinder aussteigen zu lassen. Ein sicherer Fußweg führt zur Grundschule und zum Gymnasium.
„Die Schulstraße gibt den Kindern die Möglichkeit, ihren Schulweg von Anfang an selbst zu meistern“, sagt Hannes Gieseler. „Sie lernen dabei, sich zurechtzufinden und Verantwortung zu übernehmen. Wir hoffen deshalb, dass sie diese Selbstständigkeit auch dann behalten dürfen, wenn die Schulstraße irgendwann wieder aufgehoben wird. Denn nur weil der Verkehr dann wieder fließen darf, soll das keine Einladung sein, die Kinder wieder bis vor die Schule zu fahren.“