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03.12.2020

Gemeinde Wilnsdorf nutzt Förderprogramme für digitale Sofortausstattung an Schulen

Die Gemeinde Wilnsdorf hat in diesen Tagen ein großes Paket erreicht. Der Inhalt der besonderen Lieferung umfasst Tablets – 424 an der Zahl. Damit will die Wielandkommune ihre Schulen im Gemeindegebiet ausstatten und somit die Digitalisierung an den vier Grundschulen und drei weiterführenden Schulen weiter vorantreiben.

Mit einer bereits im September gefassten Dringlichkeitsentscheidung hatte die Gemeindeverwaltung die Beschaffung der Tablets frühzeitig auf den Weg gebracht, um so möglichen Lieferengpässen zu entgehen. Nach der Ersteinrichtung durch eine Fachfirma sollen die Tablets schon bald in den Wilnsdorfer Schulen Einzug erhalten; die Aufteilung wurde zuvor in enger Abstimmung mit den Schulleitungen festgelegt. Insgesamt stehen den Schülerinnen und Schülern 255 der 424 Geräte zur Verfügung, für die Lehrkräfte gibt es 169 Tablets. Mit den neuen digitalen Endgeräten können die Schulen schnell und flexibel auf aktuelle Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie reagieren und sind auch für den Fall eines möglichen Distanzunterrichts gut aufgestellt. Insbesondere Schülerinnen und Schüler, die solche Geräte privat nicht besitzen, sollen dann leihweise mit einem Tablet ausgestattet werden.

Dank des Sofortausstattungsprogramm des Landes NRW, das übrigens eine Zusatzvereinbarung zum Förderprogramm "Digitalpakt Schule" darstellt, werden die Kosten für die digitale Sofortausstattung der Schülerinnen und Schüler mit 90 % gefördert, die restlichen 10 % übernimmt die Gemeinde Wilnsdorf als Eigenanteil. Die Geräte für die Lehrkräfte wurden vom Land mit 100 % gefördert. Weitere Kosten (z.B. für zusätzlich benötigtes Zubehör), die nicht durch Fördergelder abgedeckt werden, finanziert die Gemeinde Wilnsdorf aus dem eigenen Haushalt.

Die Mittel aus dem „Digitalpakt Schule“ hat die Gemeindeverwaltung auch bereits komplett abgerufen. Um die technischen Voraussetzungen für flächendeckendes, leistungsstarkes WLAN zu schaffen, wird in allen Schulen derzeit eine gigabitfähige Gebäudeverkabelung installiert, inklusive neuer Anschlussdosen, Unterverteilungen, Datenschränke, Stromleitungen, Kabelkanäle und Brandschotts. Dadurch ist die spätere Anbindung an das Glasfasernetz möglich und somit die Versorgung mit schnellem Internet sichergestellt. Langfristiges Ziel ist es, alle sieben Schulen im Gemeindegebiet auf einen einheitlichen und fortschrittlichen Stand zu bringen.