Bundesländer vereinbaren stufenweise Rückkehr zum Normalbetrieb in Schulen und Kitas
Gestern haben sich die Kultusminister und Familienminister der Bundesländer auf eine schrittweise Rückkehr zum Normalbetrieb verständigt. Entsprechende Vorschläge („Positionspapiere“) liegen für die morgige Telefonkonferenz von Bundeskanzlerin und MInisterpräsidentInnen bereit.
Aber um es vorweg zu nehmen: Zeitpläne wurden nicht vereinbart, alle Maßnahmen sollen abhängig vom Infektionsgeschehen veranlasst werden.
Die groben Eckpunkte:
Bis zu den Sommerferien sollen alle Schülerinnen und Schüler wieder die Schule besuchen – wenn auch nur tage- oder wochenweise und mit deutlich reduziertem Stundenplan. Wie genau das aussehen kann, ist noch offen. Es ist zu erwarten, dass die Bundesländer unterschiedliche Regelungen treffen werden, da sie unterschiedlich stark von der Virusepidemie betroffen sind und auch die Ferien- und Prüfungstermine in den Bundesländern nicht einheitlich sind.
Im Bereich der Kinderbetreuung haben die Familienminister vier Stufen benannt, in denen es zurück zum Normalbetrieb gehen soll: die aktuelle Notbetreuung, eine erweiterte Notbetreuung, ein eingeschränkter Regelbetrieb, die Rückkehr zum Normalbetrieb. Wann die einzelnen Stufen aktiv werden, ist aber noch nicht beschlossen.