Neue Schnellladesäule in Wilnsdorf in Betrieb
In Wilnsdorf gibt es vier neue öffentliche Ladepunkte für Elektroautos, darunter zwei CCS-Ladepunkte mit einer Kapazität von bis zu 150 KWh. Zu finden ist die neue Ladestation in der Ringstraße. Damit hat die Gemeinde Wilnsdorf nun die dritte Möglichkeit zum Schnellladen von Elektrofahrzeugen geschaffen, neben dem Tesla-Supercharger am Autohof und einer Schnellladestation auf dem Parkplatz der Rudersdorfer Lebensmittelhändler.
Das Unternehmen schnellDC hatte die beiden Ladesäulen schon vor einiger Zeit errichten lassen, mit Gestattung der Gemeinde Wilnsdorf. Jetzt sind die Ladepunkte endlich auch in den gängigen Lade-Apps verzeichnet, und dem Stromtanken steht nichts mehr im Wege. Bezahlt werden kann hier per Kredit-/Debitkarte/GooglePay/etc. oder wie üblich mit einer Ladekarte oder App.
An der Schnellladesäule fließt der Strom mit bis zu 150 KWh in die Autobatterie, zwei CCS-Ladepunkte teilen sich die Kapazität. An der benachbarten Normalladesäule liegt der Durchfluss abhängig vom Fahrzeug bei bis zu 22 KWh. „Mit dieser Kombination schöpfen wir das Potential des Stromnetzes optimal aus“, erklärt schnellDC-Chefin Sabine Schmiemann.
„Speziell die Schnellladesäule macht das elektrische Fahren in unserer Gemeinde komfortabler und attraktiver“, ist Bürgermeister Hannes Gieseler überzeugt. Außerdem stärken Ladestationen den lokalen Handel. „Viele Autofahrer steuern ganz bewusst Einkaufszentren an, wo sie den Ladevorgang mit anderen Besorgungen verbinden können“, weiß der bekennende E-Autofahrer, „oder einfach mit einer kurzen Kaffeepause“.
Um die 4 wegfallenden Parkplätze zu kompensieren, werden die benachbarten Parkflächen in Kürze mit einer 2-stündigen Parkzeitbegrenzung versehen, wie sie auch für das Einkaufszentrum gilt. Damit ist sichergestellt, dass die Parkplätze nicht von Dauerparkern blockiert werden, sondern den Besucherinnen und Besucher des Einkaufszentrums und der angrenzenden Geschäfts- und Ärztehäuser zur Verfügung stehen.
Betrieben wird die Ladestation übrigens mit 100 % Ökostrom, darauf weist Liegenschaftsleiter Florian Schmiedl hin. Und er ergänzt: „Wir haben auch noch andere Standortmöglichkeiten im Blick, wenn der Bedarf nach Ladesäulen weiter wächst“.