Neue Wasserleitungen, neue Fahrbahndecken
Sommerzeit – Baustellenzeit: Auch die Gemeinde Wilnsdorf und ihre Gemeindewerke nutzen das gute Wetter für Arbeiten an Straßen, Kanälen und Wasserleitungen. Einige Maßnahmen sind schon fertig, weitere haben bereits begonnen, andere werden derzeit konkret terminiert.
Die laufenden und bald startenden Maßnahmen im Überblick:
- Flammersbach, Heiersche Straße (Haus-Nr. 3–28): Austausch der Wasserleitung
- Flammersbach, Schillerstraße (Haus-Nr. 2–10): Sanierung der Fahrbahndecke
- Niederdielfen, Torwiesenweg; Austausch der Wasserleitung (Haus Nr. 9 – 43), anschließend Deckensanierung (Haus-Nr. 11–23)
- Rudersdorf, Dillenburger Straße (gegenüber Haus-Nr. 50): Nachrüstung einer Niederschlagswasserbehandlungsanlage (abgeschlossen)
- Rudersdorf, Schneidersbäumen (gesamter Straßenzug): Sanierung der Fahrbahndecke
- Wilden, Struthstraße (zwischen Im Strüthchen und Freier Grunder Straße): Auswechslung der Wasserleitung
Warum es manchmal kurzfristig losgeht – und warum es auch mal stocken kann
Trotz guter Planungen durch die Gemeindeverwaltung kann es gerade bei umfangreichen Sanierungen vorkommen, dass die bauausführenden Unternehmen sehr kurzfristig mit den Arbeiten starten – zum Beispiel, wenn plötzlich Personal verfügbar ist oder Maschinen schneller einsatzbereit sind als ursprünglich geplant. Umgekehrt kann es durch Personalmangel, Lieferschwierigkeiten oder auch durch schlechtes Wetter zu Verzögerungen kommen.
Die Gemeinde bittet um Verständnis, dass sich Abläufe dadurch mitunter verschieben. Die direkt betroffenen Anlieger werden über alle wichtigen Schritte informiert, insbesondere über Verkehrsbeeinträchtigungen, in der Regel über Einwurfschreiben in die Briefkästen.
So gut wie möglich, mit so wenig Beeinträchtigung wie nötig
Für alle Baumaßnahmen gilt: Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke sind bemüht, die Belastungen für Anlieger und Verkehr so gering wie möglich zu halten. Dennoch lassen sich Einschränkungen nicht vollständig vermeiden. Insbesondere die Sanierung kompletter Fahrbahndecken kommt nicht ohne kurzzeitige Beeinträchtigungen oder Straßensperrungen aus:
Bevor neuer Asphalt eingebaut wird, fräst eine Maschine die vorhandene Fahrbahndecke ab. An diesem Tag darf nicht auf der Straße geparkt werden. Darüber werden die Anwohner vorab informiert. Nach dem Abfräsen ist die Straße grundsätzlich wieder befahrbar. Nur an den Fräskanten sollte vorsichtig gefahren werden, um Schäden am Auto zu vermeiden.
Wenn die Tragschicht freigelegt ist, steht als Nächstes der Einbau der neuen Fahrbahndecke an. Zwischen diesen beiden Maßnahmen können mitunter mehrere Tage oder Wochen liegen, das hängt von den Kapazitäten der ausführenden Firma ab. Über Beginn und Enddatum der Arbeiten, für die eine kurzzeitige Vollsperrung nötig ist, werden die Anwohner vorab informiert. Zuerst muss Haftkleber aufgebracht werden, der für die Verbindung zwischen Untergrund und neuer Asphaltdecke sorgen wird. Die besprühte Fläche darf nicht betreten oder befahren werden – der Haftkleber kann Lackschäden an Fahrzeugen verursachen; außerdem sollten Tierhalter beachten, dass sich das Bindemittel in Pfoten und Fell festsetzen kann. Einen Tag nach dem Aufbringen des Haftklebers wird die neue Asphaltdecke eingebaut. Am Folgetag kann der Verkehr in der Regel wieder fließen.
Neben den geplanten Vorhaben können Rohrbrüche oder akute Straßenschäden kurzfristige Einsätze erfordern. In jedem Fall bemüht sich die Gemeindeverwaltung, betroffene Anwohnerinnen und Anwohner frühzeitig zu informieren.