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04.05.2020

Wilnsdorfer Rat kommt am 14. Mai in der Festhalle zusammen

Wie im Kalender vorgesehen, wird Wilnsdorfs Bürgermeisterin Christa Schuppler den Gemeinderat am 14. Mai zur Sitzung einladen. Allerdings lässt sie das Gremium nicht im Rathaus, sondern in der Festhalle Wilnsdorf zusammenkommen.

"Dort können wir gut für die gebotenen Mindestabstände zwischen den Anwesenden sorgen, aber beim Betreten und Verlassen der Festhalle rate ich dringend eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen", richtet sich Schuppler gleichermaßen an Ratsmitglieder wie Zuhörer. Die formale Einladung samt Tagesordnung wird am kommenden Mittwoch, 6. Mai, veröffentlicht und ist dann wie gewohnt u.a. im Ratsinfosystem der Gemeinde Wilnsdorf abrufbar.

Da es auch in der Kommunalpolitik gilt, Kontakte auf ein notwendiges Maß zu beschränken, werden allerdings keine vorberatenden Ausschusssitzungen stattfinden. Das hat Bürgermeisterin Schuppler mit den Vorsitzenden der Ausschüsse und der Fraktionen abgestimmt. Die Bürgermeisterin will außerdem die Tagesordnung der Ratssitzung bewusst kurz halten, neben Anfragen und Anträgen aus den Fraktionen wird Schuppler nur zeitlich drängende Themen einbringen, wie eine Vorlage zu den finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gemeinde Wilnsdorf und die Weiterführung der Bebauungsplanänderung für das neue Feuerwehrgerätehaus Anzhausen-Flammersbach. Außerdem werden den Ratsmitgliedern jene Dringlichkeitsbeschlüsse vorgelegt, die Bürgermeisterin Schuppler in den vergangenen Wochen stellvertretend für den Gemeinderat gefasst hat.

Ob im Juni alle Sitzungen wie geplant stattfinden können, wird sie am Monatsanfang wieder mit den Fraktions- und Ausschussvorsitzenden abstimmen, kündigt Schuppler an. Erst dann könne eine verantwortungsvolle Entscheidung auf Basis des aktuellen Infektionsgeschehens getroffen werden.