Seiteninhalt

27.07.2026

Angedockt: »Touchdown« an der A45-Talbrücke Landeskroner Weiher

Millimeter für Millimeter bewegt sich der Koloss in 35 Metern Höhe in Richtung Norden. Dann ist es soweit: Der so genannte Vorbauschnabel setzt auf dem Widerlager auf - der „Touchdown“ ist geschafft. Im Laufe des morgigen Tages (28.7.) dockt dann auch der Überbau ans Widerlager an. Damit steht dann auch das zweite Teilbauwerk der Talbrücke Landeskroner Weiher in seiner Endlage.

„Nach der zweiten Sprengung Ende März letzten Jahres haben wir den nächsten wichtigen Schritt beim Bau der Talbrücke Landeskroner Weiher erreicht“, freut sich Samuel Freund, Leiter der Außenstelle Netphen bei der Autobahn Westfalen. Der Überbau für das Teilbauwerk in Fahrtrichtung Frankfurt wurde – ebenso wie bereits das erste Teilbauwerk - im Taktschiebeverfahren gebaut. Insgesamt gab es 17 Takte – jeder etwa 25 Meter lang - die im so genannten Taktkeller betoniert und dann Stück für Stück nach vorne über die Pfeiler geschoben wurden. Der erste Takt startete seine Reise gen Norden im Oktober letzten Jahres.

So geht es nun weiter

Im nächsten Bauabschnitt folgt nun die endgültige Fertigstellung der Talbrücke. Dies beinhaltet unter anderem die Montage der Verbindungen zwischen Überbau und Pfeiler sowie der Übergangskonstruktionen vom Bauwerk zur Strecke, die Verfüllung des Taktkellers und der Pfeilerbaugruben, die Abdichtung sowie Herstellung der Kappen oder auch der Aufbau einer Stromversorgung im Hohlkasten. Außerdem werden Asphalt, Geländer sowie Schutzplanken eingebaut. Bevor dann die Freigabe des Neubaus im Laufe des kommenden Jahres erfolgt, gibt es abschließend die erste Brückenprüfung.

Zahlen/Fakten:

Baujahr: 1967
Länge: 384,50 Meter (FR Dortmund) / 392,50 Meter (FR Frankfurt)
Baubeginn: März 2022
Ausführungsart Ersatzneubau: Taktschiebverfahren (Spannbetonbrücke)

Quelle: Pressemitteilung der Autobahn GmbH