Landesweiter Katastrophenschutztag am 11. Oktober in Siegen
Am Samstag, 11. Oktober 2025, findet in Siegen der 6. landesweite Katastrophenschutztag NRW statt. Veranstaltet wird er vom Kreis Siegen-Wittgenstein und dem Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Innenminister Herbert Reul und Landrat Andreas Müller erwarten zwischen 10:00 und 17:00 Uhr mehrere Tausend Besucher aus Siegen-Wittgenstein und ganz NRW in der Siegener Innenstadt.
Aktionen, Stände und Vorführungen in der Siegener Innenstadt
Die Veranstaltungsfläche des landesweiten Katastrophenschutztages liegt zwischen dem Apollo-Theater und dem Herrengarten. Es wird zehn Präsentationsstände, Promotion-Cubes, eine Bühne und Übungsplätze geben. Informationstürme dienen als Wegweiser.
Im Mittelpunkt des Katastrophenschutztages stehen wetterbedingte Extremereignisse – von der Überschwemmung bis zum Waldbrand. Mit dem Tag soll die Selbsthilfekompetenz der Bevölkerung bis zum Einsatz professioneller Hilfe konsequent gestärkt und für das Thema sensibilisiert werden.
Zugleich dient der landesweite Katastrophenschutztag dazu, die Arbeit der ehrenamtlich in den Katastrophenschutzorganisationen Tätigen zu würdigen, ihr Engagement sichtbar zu machen sowie neue Ehrenamtliche für diese Gemeinschaftsaufgabe zu gewinnen.
Landrat Müller: „Wir müssen besser vorbereitet sein“
„Die Zahl der Extremwetterereignisse hat in den letzten Jahren auch bei uns stark zugenommen – von Orkanen bis hin zu Starkregen und Überschwemmungen. Dass Dürreperioden gefährliche Waldbrände befördern, wie wir es gerade erst im Ilsetal erlebt haben, ist ebenfalls auf den Klimawandel und daraus resultierende Wetterveränderungen zurückzuführen“, stellt Landrat Andreas Müller fest: „Es ist wichtig, dass wir uns alle besser auf solche Ereignisse vorbereiten, um im Falle eines Falles in der Lage zu sein, zumindest für einen Überbrückungszeitraum selbst helfen zu können, etwa wenn der Strom oder die Telekommunikation ausfällt oder Straßen nicht passierbar sind.“
Gleichzeitig dankt der Landrat den Ehrenamtlichen bei den Feuerwehren und in den Hilfsorganisationen: „Auf den Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer können wir uns an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr verlassen. Sie sind das Rückgrat unseres Katastrophenschutzes. Ihnen möchte ich ganz herzlich danken! Die Bekämpfung des Waldbrandes bei Feudingen war wieder so eine herausragende Leistung. Und diese Leistungen sollen mit dem Katastrophenschutztag sichtbar gewürdigt werden“, so Andreas Müller.