Mehr Barrierefreiheit und Komfort auf den Friedhöfen der Gemeinde Wilnsdorf
Auf den Friedhöfen der Gemeinde Wilnsdorf starten kleinere und größere Baumaßnahmen, die für Barrierefreiheit und höheren Komfort sorgen.
An allen Friedhöfen in der Gemeinde sollen sukzessive Schubkarrenstationen entstehen, sodass Erde und Pflanzen einfacher transportiert werden können. Schubkarren können dann gegen ein Pfand genutzt werden, wie Einkaufswagen beim Einzelhandel. Die bereits installierten Schubkarrenstationen in Obersdorf, Rinsdorf, Rudersdorf und Wilnsdorf sind von Ortsvereinen gespendet worden.
Die größte Baumaßnahme wird dieses Jahr auf der Friedhof Gernsdorf umgesetzt: Der Hauptweg wird erneuert und verbreitert. Da der Weg bisher keine einheitliche Breite aufwies, konnte er nur eingeschränkt mit Fahrzeugen befahren werden. Das soll sich nun mit der einheitlichen Verbreiterung ändern. Die dazu notwendigen Erdarbeiten an der Böschung auf der Bergseite, werden darüber hinaus dazu genutzt die alte Winkelstützmauer zu erneuern. Die neue Mauer wird standfest und frostsicher.
Die alte Wasserzapfstelle erhält eine neue Zapfsäule aus Metall und einen neuen Standort am Hauptweg ohne Treppe. So ist sie barrierefrei zu erreichen. Die voraussichtlichen Kosten für die Baumaßnahmen in Gernsdorf belaufen sich auf etwa 150.000 Euro und sollen planmäßig Ende Juni dieses Jahres abgeschlossen werden.
In der Friedhofshalle Oberdielfen wurden Anfang des Jahres mit Unterstützung der Angliederungsgenossenschaft Oberdielfen die Stühle getauscht. Die Restkosten der Gemeinde betrugen etwa 6.000 Euro.
In Wilden wurden und werden neue Sitzgelegenheiten geschaffen: Im Herbst 2024 hat der Friedhof eine neue Bank mit Unterstützung des VDK erhalten. In Kürze sollen zwei weitere Bänke folgen, gestiftet vom Heimat- und Bürgerverein Wilden.